Wochenendhaus geht in Flammen auf
Löschwasser im Pendelverkehr

Am Freitag nahmen Fahnder der Kripo die Ermittlungen nach der Brandursache auf. Das Wochenendhaus mitten im Wald wurde am Donnerstagabend völlig zerstört. Bild: ui

Das Wochenendhaus eines 56-jährigen Weidener Geschäftsmannes in der Nähe der Autobahnausfahrt Windischeschenbach/Neuhaus ging am Donnerstagabend in Flammen auf. Die Feuerwehren konnten den Brand zwar unter Kontrolle bringen und löschen, jedoch nicht verhindern, dass das etwa 6 Mal 9 Meter große Gebäude völlig zerstört wurde.

Bereits fünf Minuten nach der Alarmierung traf die erste Feuerwehr am Brandort ein. Nicht ganz einfach war die Wasserversorgung. Sieben Tankfahrzeuge wechselten sich ab, um im Pendelverkehr Wasser aus dem Neuhauser Industriegebiet zum Brandort zu fahren.

"Zusätzlich konnten wir Wasser aus einem betonierten Schwimmbecken mit 50 Kubikmeter pumpen", berichtete der Neuhauser Kommandant Andreas Bogner, der zusammen mit Kreisbrandinspektor Uli Kraus den Einsatz koordinierte. Vor Ort waren die Feuerwehren Neuhaus, Windischeschenbach, Wurz, Bernstein, Wildenreuth und Thumsenreuth mit 70 Einsatzkräften. Bis 21.30 Uhr waren die Wehren beschäftigt. Die Feuerwehr Neuhaus hielt bis 1 Uhr Brandwache. Der Schaden wird auf 100 000 Euro geschätzt. Zur Brandzeit befand sich niemand im Haus oder auf dem Grundstück. Was das Feuer auslöste, konnte noch nicht festgestellt werden. Die Kripo Weiden ermittelt. In Neuhaus war der Brand Tagesgespräch. Etliche vermuten Brandstiftung und erinnern sich an ein Feuer im Oktober, als ein Bienenhaus abbrannte.
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