Zeit im Container bald vorbei
Sparkasse saniert Filiale

Der Umbau der Sparkassen-Filiale in Windischeschenbach schreitet zügig voran. Organisationsleiter Michael Feistl (von links), Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum, Filialleiter Thomas Geiler, Landrat Andreas Meier, Vorstandsmitglied Gerhard Hösl und zweiter Bürgermeister Erich Sperber hatten bei der Besichtigung der neuen Räume gut lachen. Bild: mic

Die Zeit im Container neigt sich dem Ende zu. Wie versprochen wird sich die Sparkasse im Juli in der neuen, sanierten Filiale präsentieren. Am Mittwoch gab's bereits einen kleinen Vorgeschmack.

Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum strahlte, als er zum Pressetermin in die Räume in der Hauptstraße bat. Noch gehen die Handwerker ein und aus, Kabel hängen von der Decke, der Boden muss verlegt werden. "Doch wir liegen im Zeitplan", versicherte Michael Feistl, Leiter des Unternehmensbereichs Organisation.

Filialleiter Thomas Geiler ist heilfroh, in ein paar Wochen von dem kleinen Container der "Am Anger" stand, wieder zurück in die Hauptstraße zu ziehen. Dann liegen hinter ihm und seinen Mitarbeitern mehr als vier Monate auf nur 36 Quadratmetern. "Die Vorfreude ist die schönste Freude", sagte er.

Die neuen Bankräume sind zwar nicht mehr so groß wie vor dem Umbau, doch auf 125 Quadratmetern bieten die Vereinigten Sparkassen ihren Kunden Service in modernstem Ambiente an. Alle Leitungen und der Brandschutz werden auf den neuesten Stand gebracht. Das rustikal-antiquierte Aussehen weicht einem hellen Raumdesign.

Deshalb musste die alte Holzverkleidung komplett rausgerissen werden. "Das war ein Gewaltakt und eine besondere Herausforderung", zog Feistl Bilanz. Lediglich die Holzskulptur des Künstlers Helmut Langhammer, die den Namen "Bankgeheimnis" trägt, darf bleiben. Das Gebäude stammt aus den 50er Jahren, 1984 ließ es die Sparkasse erweitern. Rund 130 000 Euro dürfte der Umbau kosten. "Wir stehen zu Windischeschenbach, und das nicht erst seit gestern", betonte Pflaum.

Die Bankfiliale teilt sich künftig das Erdgeschoss mit der Apotheke Schug, die das Haus von der Sparkasse gekauft hat. Die Arztpraxis im ersten Stock bleibt wie bisher. Vorstandsmitglied Gerhard Hösl sah die Kombination aus Sparkasse, Apotheke und Arztpraxis als "Leuchtturmfunktion". Diesen Worten stimmte Landrat Andreas Meier zu: "Es ist wichtig, am Eingangstor zur Hauptstraße das Leben zu bündeln." Auch zweiter Bürgermeister Erich Sperber sah dies so. "Wir freuen uns, dass die Sparkasse in Windischeschenbach bleibt. Das ist ein Zeichen der Treue."
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