Sparkasse zeigt Flagge
Neue Filiale sichert Standort Windischeschenbach

Architekt Günther Lenk (Achter von links) übergab symbolisch einen Schlüssel an die Vorstände Josef Pflaum (Zehnter von links) und Gerhard Hösl (Sechster von rechts) sowie an den Geschäftsstellenleiter Thomas Geiler (Achter von rechts). Bild: Götz
Wirtschaft
Windischeschenbach
21.07.2016
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Alle drei Bürgermeister sind zur Einweihung angetreten, und sie hören es gerne: Die Sparkasse setzt langfristig auf Windischeschenbach.

Mit einem Glas Sekt und Häppchen feierten die Vereinigten Sparkassen Eschenbach-Neustadt-Vohenstrauß am Mittwochnachmittag schlicht die Einweihung ihrer neuen Filiale in der Hauptstraße. Die Zeit in der Dose sei endlich vorbei, freute sich Filialleiter Thomas Geiler und erinnerte an die nicht einfache Zeit im Container. Er dankte für das erforderliche Update der Geschäftsstelle. Sie sei modern und zweckmäßig.

Auch Vorstandschef Josef Pflaum sprach von einem Glückstag für die Stadt und die Bürger, für die Sparkasse und ihre Kunden. Nach fünfmonatigem Umbau präsentiere sich das Kreditinstitut in frischem Look. "Wir zeigen Flagge", sagte Pflaum. Mit der erneuerten Geschäftsstelle werte die Sparkasse den Standort Windischeschenbach nicht nur auf, sondern sichere ihn langfristig. Die Filiale sei seit der Fusion der Vereinigten Sparkassen vor 40 Jahren eine tragende Säule. Landrat Andreas Meier würdigte als Verwaltungsratsvorsitzender die Investition der Bank in seiner Heimatstadt - auch und gerade mit Blick auf die Diskussionen um die Leerstände in den Zentren vieler Kommunen. Die Sparkasse sei ein fester Ankerpunkt in der Stadt Windischeschenbach. Das sah auch Bürgermeister Karlheinz Budnik so. Dabei sei er erst einmal zusammengezuckt, als ihn Pflaum angerufen und gesagt habe, er wolle die Sparkasse verändern. Budnik befürchtete schon, die Bank werde geschlossen. Umso mehr freute er sich jetzt über die neue Filiale und dankte dem Vorstandsduo Pflaum und Gerhard Hösl für die "langfristige Treue". Architekt Günther Lenk hob hervor, dass alle Beteiligten gemeinsam die Ernte einfahren könnten. Die Räume entsprächen dem Zeitgeist, sie seien nüchtern und sachlich. Die Pfarrer Hubert Bartel und Christoph Zeh erbaten den Segen Gottes für Bank, Mitarbeiter und Kunden. Geld und Wohlstand dürften nicht das Wichtigste sein. Die Menschen sollten Gott und die Liebe ins Zentrum stellen.
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