Jagdpacht fließt in Wegebau

Freizeit
Winklarn
15.03.2016
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Zahlreiche Genossen folgten der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Winklarn. Sie entschieden, was mit den nicht abgeholten Beträgen aus der Jagdnutzung geschehen soll.

Jagdvorstand Gerhard Dietl begrüßte besonderes die Jagdpächter Eduard Kunschir, Manfred Mösbauer, Sebastian Wellnhofer senior und die Mitbegeher Rainer Mösbauer, Christian Turban und Sebastian Wellnhofer junior sowie auch seinen Vorgänger Hans Bock. Er berichtete von einer Informationsversammlung der ARGE "Was ist für die Jagdgenossenschaft wichtig" und einer regionalen Veranstaltung der Hegegemeinschaft Oberviechtach zum Thema "Schwarzwildschäden". Auch Dietl konnte nach eigenen Beobachtungen einen Anstieg der Wildschweinpopulation beobachten.

Beschluss steht noch aus


Er informierte die Jagdgenossen auch, dass der neue digitale Jagdkataster noch nicht vorhanden ist, aber bis zur Auszahlung des Jagdpachtes zum 1. April verfügbar sein wird. Gerhard Dietl beschrieb das Verhältnis zwischen Jägern, Jagdgenossen und Vorstandschaft als sehr gut. Die Verwendung des Reinerlöses des Jagdpachtes wurde wie folgt festgelegt: je Hektar werden 3,50 Euro ausbezahlt und mit 0,10 Euro wird der Jagdkataster finanziert. Der Jagdpacht kann vom 1. April bis 1. Mai bei der Raiffeisenbank in Winklarn abgeholt werden. Spätester Termin der Abholung ist der 15. Oktober.

Die Vorstandschaft schlug vor, die nicht abgeholten Beträge wieder zur Erhaltung und Ausbesserung der Wege im Gebiet der Jagdgenossenschaft zu verwenden. Diese Maßnahme soll im Laufe des Jahres unter Mithilfe der Marktgemeinde Winklarn in Angriff genommen werden. Es fehlen allerdings noch der Beschluss des Marktrates und auch die genauen Details. Ausgewählt wurde ein Teilstück des "Langenfurterweges". Diesem Vorschlag stimmten alle Jagdgenossen zu.

Rehessen mundet


Nachdem es keine Wortmeldungen zum Punkt "Wünsche und Anträge" gab, beschloss Gerhard Dietl die Versammlung mit einem Dank an die Jäger, an sein Vorstandsteam und an das Küchenpersonal, welches wieder ein sehr schmackhaftes Rehessen für die anwesenden Jagdgenossen vorbereitet hatte.
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