Arbeit im Haus des Guten Hirten beeindruckt Seniorentreff - Ausbildung kennengelernt
Wohl junger Menschen im Blick

Interessante Einblicke gewannen die Mitglieder des Seniorentreffs Winklarn/Thanstein beim Ausflug zum Haus des Guten Hirten nach Ettmannsdorf. Bild: amö
Lokales
Winklarn
21.09.2015
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(amö) Der Herbstausflug des Seniorentreffs Winklarn/Thanstein führte nach Ettmannsdorf zum Haus des Guten Hirten. Neben einer Zeitreise in die Geschichte der Einrichtung, erhielten die Teilnehmer auch einen Einblick in die dortige Ausbildung.

Gabriele Bösl hieß die Besucher willkommen und gab einen kurzen geschichtlichen Abriss der Einrichtung. 1866 hatten die Schwestern vom Guten Hirten das Schloss Ettmannsdorf übernommen und kümmerten sich um sogenannte "gefallene Mädchen". Die berufliche Ausbildung, vor allem im hauswirtschaftlichen Bereich, stand im Vordergrund.

1992 übernahm die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg das Haus. Bildung und Förderung junger Menschen ist weiter das Hauptziel und Anliegen der Betreiber. Das Zentrum für Berufsvorbereitung bietet verschiedene Ausbildungen an (Friseur, Metall- und Holzbearbeitung, Umgang mit Farben, Hauswirtschaft, Garten- und Landschaftsgärtner, Zierpflanzenbau, Baumschulgärtner, Dienstleistungshelfer, Verkauf und Beiköche). Berufsschule, Internat und viele Hilfsangebote unterstützen die Berufsausbildung.

Die Jugendlichen sind in einzelnen Wohngruppen untergebracht und werden von Erziehern unterstützt. Seit diesem Jahr gibt es sogar eine heilpädagogische Wohngruppe. Trotz dieser "pädagogischen Schonräume" werden die Auszubildenden mit den echten Anforderungen der Arbeitswelt konfrontiert. Nach den ersten Erklärungen durften sich die Besucher ein Bild von der praktischen Ausbildung machen. Aufgeteilt in kleine Gruppen besichtigten die Gäste die einzelnen Berufszweige. In der Kaffeepause und bei der Brotzeit zeigten die jungen Beiköche ihre Leistungen zur vollsten Zufriedenheit der Senioren.

Gemeinsam mit Schwester Donata gestalteten die Teammitglieder zum Abschluss eine kurze Andacht in der Kirche zum Guten Hirten. Bei dieser Gelegenheit berichtete die Ordensfrau auch von den 30 minderjährigen Flüchtlingen, die in drei Wohngruppen untergebracht sind. Alle Besucher waren beeindruckt von der Arbeit zum Wohle der Jugendlichen.
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