Aus neun Quellen

nDie beiden vierten Klassen mit ihren Klassleitern Christine Schneider und Annemarie Mösbauer informierten sich am Hochbehälter. Dort erwartete sie schon Bürgermeisterin Sonja Meier (hinten rechts) und die beiden Wasserwarte Alfred Frischmann und Georg Zangl. Bild: amö
Lokales
Winklarn
25.10.2014
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Die Grundschüler beschäftigten sich im Heimat- und Sachunterricht mit dem Thema "Wasser".

(amö) Die beiden vierten Klassen der Grundschule Winklarn - Thanstein beschäftigten sich im Heimat- und Sachunterricht mit dem Thema "Wasser". Mit Versuchen und Sachinformationen wurde die Thematik den Schülern im Unterricht näher gebracht. Ein Besuch der Hochbehälteranlage durfte natürlich nicht fehlen.

Die beiden Klassen mit ihren Klassleitern Christine Schneider und Annemarie Mösbauer fuhren zum Hochbehälter. Dort erwartete sie schon die Bürgermeisterin Sonja Meier und die beiden Wasserwarte Alfred Frischmann und Georg Zangl. Die beiden Fachmänner erläuterten die Anlage und beantworteten die Fragen der Schüler. Die Trinkwasserversorgung ist eine der wichtigsten Aufgaben der Gemeinde. Die gesamte Anlage wurde von 2000 bis 2003 gebaut und kostete damals sieben Millionen DM.

Das Wasser stammt aus neun Quellen aus dem Waldgebiet des Frauensteins und wird in einem Sammelschacht zusammengeführt, um in den Hochbehälter weiterzuleiten. Die Hochbehälteranlage besteht aus zwei runden Behältern mit einem Fassungsvermögen von je 225 000 Litern. Damit werden ca. 250 Häuser versorgt. Das Quellwasser wird im Hochbehälter gereinigt: durch die Filtration werden die Kleinstteile entfernt, die UV-Anlage tötet durch Strahlung Keime und Bakterien und der Filterkies entsäuert das Wasser und filtert das Eisen heraus.

Die Rohrleitungen, die das Wasser nach Winklarn leiten, liegen je nach Gelände bis zu vier Meter tief im Boden. Die beiden Wasserwarte verstanden es, die Informationen kindgerecht an die jungen Besucher weiterzugeben. Rektorin Christine Schneider bedankte sich bei der Bürgermeisterin Sonja Meier, die Wurstsemmeln und Wasser spendierte, bei den beiden Wasserwarten für die Erläuterungen und bei Alfons Linsmeier für den Fahrdienst.

Für die Schüler waren es zwei sehr informative und interessante Schulstunden.
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