Birgit Pfaller referiert beim Frauenbund über Basis für erfülltes Leben
Das kleine Glück nicht vergessen

Lokales
Winklarn
24.04.2015
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Zu allen Zeiten befanden sich die Menschen auf der Suche nach dem Glück. Doch wie zeigt sich wahres Glück? Und wie erlangt man es? Diesen Fragen ging Birgit Pfaller, Bildungsreferentin beim Katholischen Frauenbund bei einem Vortrag in Muschenried nach. Auch Mitglieder vom Frauenbund Thanstein und Winklarn hatten sich zu diesem Thema im Feuerwehrhaus eingefunden.

Zunächst erklärte die Referentin den Unterschied zwischen "Zufallsglück", beispielsweise bei einem glimpflich verlaufenen Verkehrsunfall, und dem fundamentaleren Lebensglück. Natürlich sei letzteres erstrebenswerter. Im Alten Testament habe die Vorstellung vom irdischen Glück vorgeherrscht. Der Glaube an die Auferstehung habe nicht existiert. "Wenn also Gott wohlwollend war, dann in diesem Leben", folgerte die Referentin. Im neuen Testament spreche Jesus vom "geglückten Leben", darin seien die Erfahrungen von Leid und Trauer eingeschlossen.

Das Meistern von Schicksalsschlägen gehöre zum Leben. Die Philosophie sehe im Glück einerseits das eigene Wohlergehen, andererseits gehörten zum Glücklichsein Taten, die zum Wohl der Mitmenschen beitragen. Laut Birgit Pfaller haben Untersuchungen ergeben, dass religiös und spirituell lebende Menschen glücklicher sind als Menschen ohne solche Bindungen. Der christliche Glaube "führt direkt zum Glück, wenn wir daraus leben" ermutigte die Referentin. Sie forderte ihre Zuhörer auf, nicht alles als selbstverständlich hinnehmen und den Dank an Gott nicht zu vergessen. Mit dem Sprichwort "Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten", schloss Birgit Pfaller ihren Vortrag.
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