Bittgang zu Antoniuskirche basiert auf Gelübde
Hagel abwenden

Die Antoniuskirche war wieder einmal das Ziel der Pilger. Bild: amö
Lokales
Winklarn
23.06.2015
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(amö) Am Namenstag des heiligen Antonius von Padua haben Gläubige aus Winklarn ein Versprechen eingelöst. Dabei ist die Ankündigung schon über 150 Jahre her.

Das Gelübde geht auf den 13. Juni 1848 zurück. An diesem Tag vernichtete ein Hagelschauer die gesamte Ernte und es drohte für den Markt eine Hungersnot. Die Folgen des Brandes von 1822 waren noch nicht alle behoben, so gab es die nächste Katastrophe. In ihrer Not versprachen die Gläubigen, alle Jahre nach Pillmersried zur Antoniuskirche zu pilgern, wenn sie vor einer solchen Unwetterkatastrophe verschont bleiben. Zahlreiche Pilger machten sich auch heuer auf den Weg. Angeführt vom Kreuz zogen die Wallfahrer bettend durch die Natur. Auf den Straßen sicherte die Feuerwehr Winklarn unter Leitung von Kommandant Peter Killermann den Prozessionszug ab.

Nach dem Gottesdienst zu Ehren des heiligen Antonius in der Pillmersrieder Kirche und der obligatorischen Brotzeit mit Pillmersrieder Knackwürsten beim Antoniuswirt machten sich die Wallfahrer wieder auf den Heimweg.
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