"Ehemalige" besuchten nur eine Klasse gemeinsam
Schulreform "schuld"

Alle fünf Jahre trifft sich der Abschlussjahrgang der Volksschule Winklarn aus dem Jahr 1970. Nach der Schulreform stammten die Schüler aus vielen Orten der Region. Bild: bej
Lokales
Winklarn
17.07.2015
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Seit 25 Jahren treffen sie sich regelmäßig im Fünf-Jahres-Takt und lassen alte Schulerlebnisse wiederaufleben. Dabei ist das Einzugsgebiet der ehemaligen Abschlussklasse der Winklarner Hauptschule von 1970 ziemlich groß. Denn als die 32 Schüler aus Thanstein, Kulz, Heinrichskirchen, Pillmersried, Irlach, Muschenried, Haag und Winklarn zum ersten Mal eine neunte Klasse in Winklarn bildeten, hatten sie alle vorher die Schulen in ihren Heimatorten besucht. Durch die Schulreform von 1968 kam es aber dann zur überörtlichen Zusammenfassung.

20 Jahre nach der Schulentlassung fand das erste Klassentreffen mit dem inzwischen verstorbenen Lehrer Josef Blödt aus Oberviechtach statt. Seither haben die Zusammenkünfte Tradition, übrigens ist erfreulicherweise noch keiner der Mitschüler verstorben. Beim aktuellen Termin wurde zunächst unter der Führung von Lehrerin Maria Braun die sanierte Schule in Winklarn samt Hinterglas-Ausstellung besichtigt. Nach einer Kaffeepause besuchten die Ehemaligen in Oberviechtach einen Gottesdienst zu Ehren ihres verstorbenen Lehrers. Mit seiner Gattin wurde dann das Grab besucht und dort Blumen niedergelegt.

Der Ausklang des Schülertreffens fand im Gasthaus "Seeschmied" in Muschenried statt, gehört doch Wirt Erwin auch zum Kreis der Ehemaligen. Der Stoff für die Unterhaltung ging nach fünf Jahren Pause nicht aus und schon jetzt freuen sich die Teilnehmer auf das nächste Treffen.
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