Energie-Räuber eliminiert

Die Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein kann im Vergleich zu Einrichtungen anderer Kommunen mit einer günstigen Schulverbandsumlage punkten. Dazu trägt auch die Sanierung bei. Bild: amö
Lokales
Winklarn
11.08.2015
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Mit einem sanierten Gebäude und einem zentralen Standort lässt sich günstiger lernen. Gut weg kommt hier die Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein. In die Freude mischte sich aber bei der Schulverbandssitzung auch Trauer.

(amö) Die letzte Verbandssitzung im Schuljahr 2014/15 stand auch im Zeichen eines ganz persönlichen Abschieds. Bürgermeisterin und Schulverbandsvorsitzende Sonja Meier, die Mitglieder des Schulverbandes Walter Schauer und Monika Ermer, Rektorin Christine Schneider, Geschäftsstellenleiter Anton Brand und Kämmerer Sebastian Höcherl gedachten des am 19. März 2015 verstorbenen Rektors Ingobert Gebauer.

Bei Einweihung dabei

Gebauer leitete die Volksschule in Kulz bis zur Auflösung am 30. August 1969. Anschließend wechselte er an die Volksschule Winklarn und wurde am 1. Juli 1975 zum Rektor ernannt. Am 1. August 1992 trat Ingobert Gebauer nach 42 Jahren als Lehrer und Rektor in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Verbundenheit zur Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule Winklarn-Thanstein zeigte er bis zu seinem Tod. Gerne folgte er den Einladungen zu Festen und Feiern, das letzte Mal zur Schulhauseinweihung im April 2014.

"Mit Herrn Gebauer ist eine pädagogische Persönlichkeit von uns gegangen, die mit menschlicher und warmer Art das Schulleben wesentlich geprägt hat," so die Schulverbandsvorsitzende. Kämmerer Sebastian Höcherl stellte den Haushalt 2015 vor. Die Umlage je Schüler beträgt 1323,67 Euro, dies sei eine sehr günstige Umlage im Vergleich zu den Nachbarschulverbänden.

Dieser günstige Wert sei zurückzuführen auf die Einhäusigkeit und die Sanierung des Schulgebäudes, vor allem die energetischen Sanierung. Dadurch habe man bei den Heizkosten enorm einsparen können. Die Schulverbandsmitglieder stimmten dem Haushaltsplan zu und nahmen die Haushaltssatzung an.

Kein reiner Ökostrom

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die kommunale Strombeschaffung. Entsprechend der Erfahrungen der KUBUS (Kommunalberatung und Service) GmbH ist für die Beschaffung von 100 Prozent Ökostrom im Vergleich zur Beschaffung von Normalstrom in der Regel mit Mehrkosten in Höhe von 5 bis 6 Prozent bezogen auf den reinen Energiepreis zu rechnen. Die Schulverbandsvorsitzende wurde beauftragt, mit der KUBUS GmbH einen Dienstleistungsvertrag über die Vorbereitung und Ausführung von Bündelausschreibungen für die Lieferung von elektrischer Energie über ein webbasiertes Beschaffungsportal abzuschließen. Das Gremium entschied sich bei der Bündelausschreibung 2017 bis 2019 für "Normalstrom" (Ökoanteil je nach Stromlieferant unterschiedlich).
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