Engpass bei Aufsicht und Training

Lokales
Winklarn
13.04.2015
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Das Miteinander von Verein, Nachwuchskickern und Eltern soll gut funktionieren. Deshalb veranstaltete die Jugendabteilung des TSV Winklarn einen Elternabend, der informierte - aber auch das Engagement der Eltern forderte.

Abteilungsleiter Matthias Niebauer begrüßte die Eltern und die Verantwortlichen im Besprechungsraum des TSV und stellte die Gliederung der Jugendabteilung mit ihren sieben Mannschaften vor. Um 70 Kinder (Bambini bis D-Jugend) kümmern sich 11 Betreuer. Lena Mösbauer hat die Funktion der Jugendleiterin und die Abteilung ist in die Fußballabteilung integriert.

Fahrdienst der Eltern

Matthias Niebauer stellte klar heraus, dass beim Training die Aufsicht durch zwei Personen gewährleistet sein muss. Er hob die gute Qualifizierung der Trainer hervor, bedingt durch laufende Kurse und Fortbildungen. Ein oft angesprochenes Problem sei die altersmäßige Einstufung der Kinder in die Mannschaften, hier sind aber die Vorgaben bezüglich des Geburtsdatums durch den Fußballverband straff festgelegt und müssen eingehalten werden. Der Mitgliedsbeitrag von zwölf Euro deckt auch eine Unfall- und Haftpflichtversicherung mit ab, entsprechende Vorkommnisse sollten umgehend gemeldet werden. Zum Thema Spielbetrieb ergriff Hans Fröhler das Wort, der zunächst auf das Hol- und Bringsystem einging. Da ein ehrenamtlicher Fahrer für den Bürgerbus fehle und die ganze Mannschaft bei Auswärtsspielen nicht komplett im Bus unterzubringen sei, appellierte er an die Bereitschaft der Eltern. Als sinnvoll erachten es die Verantwortlichen einen "Fahrtenplan" aufzustellen, damit bereits am Anfang der Saison festgelegt sei, welche Eltern als Fahrer an der Reihe sind. Natürlich sei ein Tausch möglich.

Auch das Thema "Kaffee und Kuchen bei Heimspielen" wurde eingehend mit den Anwesenden diskutiert. Bei anderen Vereinen längst Praxis möchte auch die Winklarner Jugendabteilung die Spiele, die doch oft von vielen Zuschauern besucht sind, durch dieses Angebot fördern und attraktiver machen. "Auch hier soll sich die Last auf viele verteilen", meinte Hans Fröhler und stellte ebenfalls eine entsprechende Planung vor. Die anwesenden Eltern sprachen sich für diese Neuerung aus. Weiterhin bat er die Eltern um geeignete Kleidung beim Training, Schienbeinschoner sind unbedingt empfehlenswert.

Kurz wurde die Trikotwaschung, die je nach Mannschaft unterschiedlich gehandhabt wird, angesprochen, zum Heimatfest 2016 erfolgt wahrscheinlich eine Neuausrüstung. Fundsachen werden eine Zeitlang aufgehoben, hier bitten die Verantwortlichen um Nachfrage bei fehlenden Teilen. Pünktlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung für einen geregelten Ablauf - bei Verhinderung wird deshalb um rechtzeitiges Absagen gebeten. Auch das Thema "Disziplin" ist nicht immer leicht, sollten sich hier Schwierigkeiten ergeben, werden die Verantwortlichen Rücksprache mit den Eltern nehmen.

Sozialkompetenz lernen

Hans Fröhler bat außerdem darum, dass die Mütter der Drei- bis Vierjährigen beim Training eventuell dableiben. "Training nach Lust und Laune sollte eigentlich nicht sein, denn die Kinder sollten auch Regelmäßigkeit und Sozialkompetenz erlernen", so Fröhler.

"Betreuer dringend gesucht", sagte Christian Bronold, der ebenfalls in der Jugendabteilung mitarbeitet und die Situation genau kennt. Vor allem in der F2 wäre Unterstützung notwendig und außerdem "sind zwei Personen pro Mannschaft nicht zu viel." Vielleicht finden sich Eltern, die mitmachen möchten. Abschließend brachte er nochmals das Beförderungsproblem vor. Mit einem Ausblick auf die Mannschaftsaufstellung 2016 schloss der Elternabend.
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