Engpass bei den Betreuern

Mit dem neu gewählten Vorstandsgremium unter Führung von Hans Hutzler (Mitte) und Stellvertreter Erwin Hutzler (Fünfter von links) ist der TSV Winklarn gut aufgestellt. Bürgermeisterin Sonja Meier (links) weiß die Leistung der Engagierten zu schätzen. Bild: bej
Lokales
Winklarn
09.04.2015
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Der TSV Winklarn verfügt über eine "schlagkräftige Truppe": Die Besetzung der Vorstandsposten mit Hans Hutzler an der Spitze war kein Problem. Aber trotz eines sehr engagierten Vereinsjahres "drückt an manchen Stellen der Schuh".

Mit aktuell 504 Mitgliedern ist der TSV der größte Verein in der Marktgemeinde, entsprechend gut war auch der Besuch der Jahreshauptversammlung im Besprechungsraum. Vorsitzender Hans Hutzler blickte zurück auf den Aufstieg der ersten Mannschaft von der Kreisklasse in die Kreisliga - allerdings sei der Klassenerhalt noch nicht gesichert.

Elternabend geplant

Er dankte Andre Schille, der als kompetenter Trainer und Freund sehr gute Arbeit leiste. Auch den ehrenamtlichen Funktionären und Übungsleitern zollte Hutzler großen Respekt. "Ein geregelter Ablauf ist nicht selbstverständlich", betonte er. Mit dem Hoffest der Wintersportabteilung, dem Oktoberfest der Abteilung Fußball, der Beteiligung am Adventsmarkt, der Christbaumversteigerung und dem Sportlerball war der Verein am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde beteiligt. Hutzler dankte Hildegard Lingl für die Organisation von Nordic Walking, Radfahren und Skigymnastik. Eine besondere Anerkennung sprach er Sebastian Hutzler aus, der die Schiedsrichterprüfung erfolgreich bestanden hat.

Ein Dank galt Hans Fröhler und Christian Bronold, die Prüfungen für den Übungsleiterschein absolvieren. Trotzdem sei aufgrund des steigenden Nachwuchses im Jugendbereich weiteres Betreuungspersonal unbedingt notwendig, um den kommenden Herausforderungen gerecht zu werden. Hans Hutzler wies noch auf einen für 8. April geplanten Elternabend für die Jugendspieler hin.

Trainer Schille bezeichnete die erste Mannschaft als "funktionierendes Team", hier stimme zudem die Kameradschaft. Auch hier sei Verstärkung in den nächsten Jahren nötig. Den Platz in der Kreisliga wolle man unbedingt halten. Matthias Niebauer, Spartenleiter Abteilung Fußball, berichtete vom Aufstieg und von einer zufriedenstellenden Trainingsbeteiligung. Jugendbetreuer Hans Fröhler verwies auf die angestrebte Patenschaft mit der ersten Mannschaft wegen Betreuung im Kinderbereich.

Tribüne und Platz sanieren

"Soziale Kompetenz, Teamfähigkeit und Fairness" bescheinigte Bürgermeisterin Sonja Meier dem Hobby "Sport". Daran könne man auch wachsen. Sie freue sich über das "Aushängeschild Sparte Fußball" und dankte im Namen der Gemeinde nicht nur für gesellschaftliche Ereignisse, sondern auch für das sportliche Engagement.

Wieder "volles Programm" hat der TSV fürs neue Vereinsjahr zu vermelden. Sportfest ist am 13. Juni, Bürgerfest im August. Fürs Heimatfest laufen Vorbereitungen, ebenso für die notwendige Sanierung der Tribüne und des Fußballplatzes.
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