Es muss nicht immer "Wiener Schnitzel" sein
Raffinierte Gerichte

Nach getaner Arbeit bedankte sich Vorsitzende Evi Schwendner (vorne rechts) bei Brigitte Stautner (links) für den informativen Abend. Bild: bej
Lokales
Winklarn
16.03.2015
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Es muss nicht immer der Klassiker "Wiener Schnitzel" sein. Das stellte sich beim Kochabend des Katholischen Frauenbundes im Feuerwehrhaus in Muschenried deutlich heraus. Unter der Regie von Hauswirtschaftsmeisterin Brigitte Stautner bereiteten die Mitglieder raffinierte Schnitzelvariationen zu.

Zu Beginn gab es zahlreiche Informationen und Tipps zum Fleisch und zur richtigen Zubereitung. Wichtig ist eine qualitativ gute Grundlage, Schweinefleisch sollte mindestens drei Tage und Rindfleisch etwa 14 Tage abgehangen sein. Doch auch andere Tiere wie Pute, Lamm Hähnchen oder - sehr exotisch - der Strauß liefern Fleisch für Schnitzel. Bei der Vorbereitung ist es wichtig, das Fleisch nicht zu waschen, nur leicht zu klopfen und es sorgfältig zu häuten. Dann mit Zitronensaft oder Öl bepinseln und einige Zeit kalt stellen. Es ist sehr wichtig, dass Fleisch nicht vor dem Bratvorgang zu salzen. Denn so tritt Saft aus, der das Bräunen verzögert. Alle anderen Gewürze können vorher verwendet werden.

Zum Braten eignen sich Butterschmalz oder raffiniertes Öl; Überhitzen soll vermieden werden. Nachdem scharf angebraten worden ist, sollen die Fleischscheiben mäßig fertig gegart werden. Ausgerüstet mit diesen guten Tipps machten sich die Frauen ans Werk und zauberten Schnitzelspieße mit Currysoße, Schweinerouladen mit Sauerkrautfüllung, Putenschnitzel mit Mandelkruste oder "Hochzeitsschnitzel."
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