Fokus auf Marktplatz

Architekt Martin Fladt vom Büro UmbauStadt präsentierte das fertige Städtebauliche Entwicklungskonzept (SEK). BIld: bej
Lokales
Winklarn
07.11.2014
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Nicht Häuser, sondern Leerstände will das Städtebauliche Entwicklungskonzept (SEK) in Winklarn beseitigen. Jetzt hat der Marktrat festgelegt, was dabei Priorität hat.

Mit dem einstimmigen Beschlussvorschlag über die Maßnahmenpriorisierung gilt das SEK als beschlossenes Sanierungsziel. Bürgermeisterin Sonja Meier stellte bei der Marktratssitzung Architekt Martin Fladt vor, dessen Büro UmbauStadt mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt war. Er hatte die Prioritäten, auf die sich die Markträte geeinigt hatten, überarbeitet und in einer Auswertung zusammengestellt. Eingangs verdeutlichte er nochmals, dass es "nicht um die Beseitigung von Gebäuden geht, sondern um die Beseitigung von Leerständen".

Fünf Kategorien

Das SEK umfasse fünf Kategorien, deren Inhalte nach der Priorisierung unterschiedliche Gewichtung erhalten haben. In der Kategorie "öffentlicher Raum" hätten demnach Maßnahmen für den Kirchenvorplatz, eine Aufwertung der Marktplatz-Osthälfte und eine Verbindung zwischen Ortsmitte und Hinterglas-Ausstellung/Schule oberste Priorität erhalten. Gleiches gelte in der Kategorie "Verkehr" für die Sanierung der Bahnhofstraße mit angrenzenden Bereichen und für den Kreuzungspunkt B 22/Neunburger Straße.

Dringender Handlungsbedarf wurde bei der Beseitigung des Leerstandes am Marktplatz 5 festgestellt Ebenso dringlich sei die Entwicklung der Neunburger Straße9/Bäckerei, hier geht es um die Erweiterung des Flächenangebotes, Neuordnung der Grundstücksgrenzen und eine Stellplatzplanung.

Aufwertung

Der Ausbau des Übernachtungsangebotes, der Gastronomie und die Ausarbeitung eines Beschilderungskonzeptes für den gesamten Ort wurden bei den "funktionalen Aufwertungen" als sehr wichtig eingestuft.

In der Kategorie "interkommunal ausgerichtete Projekte" stuften die Räte die Verbesserung des ÖPNV-Angebotes und die Nachfolgeregelung für ärztliche und gesundheitliche Versorgung ganz hoch ein, so ein weiteres Beispiel aus der Priorisierungsliste. Details zu diesen Punkten können die Bürger bei einer Bürgerversammlung am 12. November erfahren, wenn das Städtebauliche Entwicklungskonzept den Bürgern vorgestellt wird.
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