Gedenkgottesdienst für den verstorbenen BGR Josef Preßl mit Pater Franz Gruber
Für all die vielen Mühen gedankt

Pater Franz Gruber (links) und Pfarrer Eugen Wismeth (rechts) stellten sich mit den Ministranten zum Erinnerungsbild. Bild: amö
Lokales
Winklarn
30.06.2015
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(amö) Bei einem Gedenkgottesdienst für den verstorbenen BGR Pfr. i.R. Josef Preßl sprach die Pfarrei Winklarn noch einmal ihren Dank für das segensreiche Wirken in der Pfarrei aus. Zu diesem Dankgottesdienst konnte Pfarrer Eugen Wismeth Pater Franz Gruber begrüßen.

Der Ordensgeistliche leitete 1992 die Volksmission in Winklarn. Für Pfarrer Preßl zählte die Mission neben der Priesterweihe von Matthias Karl zu den Höhepunkten in seiner 32-jährigen Seelsorge in Winklarn.

In seinen Dankesworten ging Pfarrer Eugen Wismeth auf die liturgischen Veränderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil ein, die Pfarrer Preßl in seinen jungen Priesterjahren in Winklarn schultern und umsetzen musste. Nach all den Veränderungen zeigte sich schon neben dem Priestermangel auch der Rückgang der Gläubigen, die Kirchenbesucher wurden weniger. Das Tagesevangelium (Sturm auf dem See) zeige die Bedeutung des Glaubens.

Nur mit einem festen Glauben könne der Mensch Schwierigkeiten und Probleme meistern. Diesen festen Glauben versuchte der Verstorbene stets in seinen Pfarrkindern zu festigen. Aufgabe eines Priesters ist, so Pfarrer Wismeth, den Glauben zu wecken, den Glauben zu vermehren und auch den Glauben neu zu bringen. Der Geistliche dankte dem Verstorbenen für all seine Mühen zum Wohl seiner Gläubigen. Der Kirchenchor unter Leitung von Hans Bock umrahmte den Gottesdienst mit der lateinischen Messe Es-Dur von Karl Kraft. Das Lieblingslied von Pfarrer Josef Preßl "Salve Regina" von Michael Haydn durfte natürlich bei diesem Dankgottesdienst nicht fehlen.
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