"Hinfallen ist nicht schlimm"

Anita Käsbauer und die Flötenkinder umrahmten den Festakt musikalisch. Bilder: amö (3)
Lokales
Winklarn
28.10.2014
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Schulrat Rudolf Hoffmann führte Rektorin Christine Schneider noch kurz vor den Allerheiligenferien als Schulleiterin an der Grundschule Winklarn - Thanstein ein. Diese gab die Richtung für die nächsten Jahre vor: "Das Ziel bleibt gleich, aber der Weg wird sich ändern."

(amö) In einer kleinen Feierstunde versammelten sich Ehrengäste, Kollegen und natürlich auch die Schüler um ihre Willkommenswünsche direkt vorzubringen. Petra Scherz begrüßte auch die beiden Bürgermeister des Schulverbandes, Sonja Meier (Winklarn) und Walter Schauer (Thanstein), den Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach Anton Brand, Pfarrer Eugen Wismeth, die Vertreter des Elternbeirates Nicole Spachtholz und Uschi Selch, die Vertreterin des Fördervereines Bettina Braun und das gesamte Hauspersonal.

Lieder und Blumen

Schulrat Rudolf Hoffmann überbrachte die Willkommensgrüße der Regierung und des Schulamtes. Er ermunterte die pädagogisch erfahrene Rektorin, ihre selbstgesetzten Ziele und ihre Selbstherausforderung, geprägt von Wertschätzung, umzusetzen. Die Pädagogin werde die Schule bedarfsorientiert und stets zum Wohle der Schüler führen, da war sich der Schulrat sicher.

Auch die Klassen brachten ihre Willkommenswünsche. Die vierte Klasse sang das Lied "Wir freuen uns, dass Sie hier sind und nicht anderswo" und die erste Klasse brachte ihre Wünsche mit Händen und Füßen und einer kleinen Schultüte, während die 4 b den Start mit einem Gedicht und diversen Utensilien erleichtern wollte.

Bürgermeisterin Sonja Meier sprach von einem ereignisreichen Jahr für die Schule: Abschluss der Sanierungsarbeiten mit Einweihung, zwei neue Bürgermeister in den beiden Gemeinden, eine neue Rektorin, eine neue Sekretärin und der neue Name "Thomas Aquinus Rott Grundschule Winklarn -Thanstein". Sie versprach immer ein offenes Ohr für die Schule zu haben und wünschte der neuen Chefin stets eine glückliche Hand. Auch Walter Schauer von der Gemeinde Thanstein sicherte seine Unterstützung zu und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle der Kinder. Pfarrer Eugen Wismeth stellte ein Gebet von Eltern eines behinderten Kindes in den Mittelpunkt seines Grußwortes. Auch er hofft auf eine fruchtbare Zusammenarbeit. Bevor die Vertreter von Elternbeirat und Förderverein Blumen sprechen ließen, tanzte die Klasse 4 b einen Quellentanz. "Meditation mit Wunschblüten" hieß der Beitrag der 4 a, mit zu Blumen gefalteten Wünschen in einer Wasserschale. Vor den Augen der Rektorin öffneten sich die Blüten unter der Begleitmusik "Von guten Mächten wunderbar geborgen".

Nachdem Petra Scherz die neue Chefin im Namen des Kollegiums begrüßte hatte, brachte die zweite Klasse den Volkstanz "Hans bleib dou, woast a niat wias Weda wird". Anita Käsbauer umrahmte mit ihren Flötengruppen die Feier mit zwei Liedern. Das letzte Wort der Feier hatte Rektorin Christine Schneider selber. Ihr Dank galt allen, die gekommen waren, sowie den Schülern mit ihren Lehrern für die Beiträge. Sie stellte die neue Sekretärin Bettina Röhrl vor, die sich seit September schon gut eingearbeitet habe.

Forschendes Lernen

Das große Ziel der nächsten Jahre sei die Umsetzung des "Lehrplanes plus". Das Ziel bleibe gleich, aber der Weg werde sich ändern, Kompetenzen müssten erworben werden. "Es wird ein forschendes Lernen", erklärte Schneider. Das Motto laute: "Hinfallen ist nicht schlimm, aber liegenbleiben ist schlimm." Die neue Schulleiterin freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Gemeinde, Kirche, Kollegen, Eltern und Schülern unter gegenseitiger Wertschätzung.
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