Hinterglasmalerei schafft es ins Münchener Lehnbachhaus
Experten unter sich

Lokales
Winklarn
04.08.2015
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(amö) Das "Dokumentationszentrum der Winklarner Hinterglasmalerei" lockt Experten an: Die Vorsitzende der "Freunde der Raimundsreuter Hinterglasmalerei", Josefine Nußhardt, stattete der Einrichtung zusammen mit den Förderern Willi und Christl Steger einen Besuch ab.

Die Vorsitzende des Dokumentationszentrums Maria Baumer empfing die Gäste aus dem Bayerischen Wald. Sie erläuterte die Entstehung und beschrieb den Aufbau der Ausstellung. Im Gegenzug erzählte Josefine Nußhardt von der Entstehung des Raimundsreuter Hinterglasmuseums. 1997 hatte die Vorsitzende in einer Ausstellung im Lenbachhaus Hinterglasbilder neben Werken von Wassily Kandinsky und Franz Marc gefunden. Nach dieser Entdeckung gründete sie eine Interessengemeinschaft und arbeitete die Hintergründe auf.

Bereits 1998 kam es zur Vereinsgründung. Zahlreiche Bilder wurden aus Spenden von privaten Besitzern gekauft. Schon nach fünf Jahren wurde das kleine Museum mit circa 85 Originalen im Haus von Josefine Nußhardt in Neureimundsreut eröffnet. Nußhardt geht davon aus, dass das Pferd von Franz Marc, Symbolfigur für die Künstlergruppe "Der blaue Reiter" nach einer Vorlage der Raimundsreuter Maler entstand. Nach sehr informativen Fachgesprächen vereinbarten die Winklarner Maria Baumer und Annemarie Mösbauer einen Gegenbesuch in Raimundsreut.
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