Mit Beifall ins neue Kapitel

"Willkommen im neuen Zuhause" funkte die Leitstelle, als die Feuerwehrmitglieder mit ihren Fahrzeugen am neuen Domizil eingetroffen waren und ihre Gerätschaften dort parkten. Bild: bej
Lokales
Winklarn
05.10.2015
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Nagelneue Spinde in einer blitzblanken Halle: Das lässt das Herz des Feuerwehrmanns höher schlagen. Doch vor diesem Moment mussten die Mitglieder der Winklarner Feuerwehr ihre Muskeln spielen lassen.

Eine Ära ging zu Ende, und ein neues Kapitel wurde aufgeschlagen. So kann der Umzug in das neue Feuerwehrhaus in Winklarn, der mit Fahrzeugen, Aktiven und Gerätschaften und unter musikalischer Begleitung stattfand, passend beschrieben werden.

Treffpunkt war am alten Feuerwehrhaus, hier formierte sich ein Zug aus Fahnenabordnung, Oldtimer-Bulldog, Festmädchen und -damen, Blaskapelle Kunschir, Aktiven in Einsatzkleidung und schließlich den Fahrzeugen der Stützpunktfeuerwehr Winklarn.

Applaus beim Einparken

Viele Gäste und Zuschauer begleiteten das einmalige Ereignis und freuten sich mit den Aktiven, als die Fahrzeuge nacheinander und unter dem Beifall der Anwesenden in der neuen Fahrzeughalle geparkt wurden. Die Leitstelle Amberg begrüßte mit dem Funkspruch "Willkommen im neuen Zuhause", und die Aktiven benutzten ab sofort die neuen Spinde. Anschließend fand im eigens aufgebauten Zelt eine gemeinsame Brotzeit statt, nachdem die neuen Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit zur Besichtigung frei waren. Und die Resonanz war einhellig: "Schee is worn", lautete der Kommentar.

Nach fast zweijähriger Bauzeit mit enormen Eigenleistungen konnte die Winklarner Wehr nun in ein modernes und funktionales Gebäude einziehen, das allen heutigen Anforderungen gerecht wird.

Vorsitzender Michael Wellnhofer-Elsner bedankte sich in seinem Grußwort bei allen Beteiligten, insbesondere bei Kommandant Peter Killermann, der beispiellosen Einsatz auf der Baustelle geleistet habe. Auch Bürgermeisterin Sonja Meier dankte im Namen der Gemeinde für die uneigennützige Arbeit und brachte ihre Wertschätzung für den Dienst der Feuerwehr an 365 Tagen mit je 24 Stunden zum Ausdruck.

Harmonische Arbeit

Der verantwortliche Architekt Christian Schönberger würdigte nochmals die "großartigen und harmonisch verlaufenen Eigenleistungen" und dankte dafür, dass keine nennenswerten Unfälle die Baustelle überschattet haben. Er überreichte ein Kreuz für die neuen Räumlichkeiten und wünschte alles Gute.
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