Schulabgänger von 1974 erinnern sich - Lehrer hat Gesichter nicht vergessen
Als die Klassen riesig waren

Lokales
Winklarn
30.09.2014
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(amö) Nach 40 Jahren trafen sich die Schulabgänger von 1974 zu einem Klassentreffen. Die Initiative zu diesem Wiedersehen kam von Marion Steinmetz und Margareta Wagner. Über 30 Klassenkameraden der 42 Entlassschüler von 1974 folgten der Einladung.

Vor dem Plaudern über alte Zeiten besichtigten die Ehemaligen die neu renovierte Grundschule. Annemarie Mösbauer führte in Vertretung der neuen Schulleiterin Christine Schneider die Gäste durch das Schulhaus. Für manche war es der erste Besuch im Gebäude seit der Entlassung vor 40 Jahren, andere hatten Kinder, die ebenfalls diese Schule besucht haben. Alle waren beeindruckt von der Ausstattung der Bildungsstätte und zogen Vergleiche zu ihrer Schulzeit. Im Schuljahr 1969/70 wurden die fast 80 Grundschüler aus Heinrichskirchen, Irlach, Kulz, Thanstein und Winklarn in zwei fünften Klassen zusammengeführt.

Josef Grabinger, der die Knaben der 5. Klasse unterrichtete erzählte von diesen großen Klassen. Der Lehrer konnte auf einem alten Klassenfoto von 1970 noch alle Schüler mit Namen benennen. 1972 verminderte sich die große Klassenstärke durch den Übertritt an die Realschule und die Gebietsreform. Die Schüler der Gemeinde Heinrichskirchen wurden ab sofort in Rötz unterrichtet. Die Irlacher durften noch ihren Abschluss nach der 9. Klasse in Winklarn machen.

Josef Blödt hatte die Schüler damals in der Abschlussklasse unterrichtet. Er konnte aus gesundheitlichen Gründen aber nicht beim Treffen dabei sein. Viele Geschichten und Anekdoten, nach dem Motto "Weißt du noch..." wurden erzählt. Der gemütliche Teil beim "Simmerl" verging wie im Flug. Alle waren sich einig: "Wir treffen uns wieder, spätestens in fünf Jahren."
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