Stehendes Wasser vermeiden

Nach der Baustellenbesichtigung kam es zur Vertragsunterzeichnung, welche Bürgermeisterin Sonja Meier aus Winklarn und Ludwig Reger aus Rötz (vorne Mitte) vornahmen. Bild: bej
Lokales
Winklarn
27.10.2014
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Mindestens 1000 Kubikmeter Wasser muss Winklarn künftig pro Jahr von der Nachbargemeinde Rötz abnehmen. Dies regelt ein Vertrag, der Engpässe bei der Wasserversorgung vermeiden soll. Wie beim Ortstermin deutlich wurde, gibt es aber noch weitere Details zu beachten.

Im Zuge der Baumaßnahme zur Sanierung der Wasserversorgungsanlage Muschenried wurde mit der Stadt Rötz ein Vertrag über einen Notverbund zur Lieferung von Rohwasser aus der Wasserversorgungsanlage Heinrichskirchen beschlossen.

Direkt vor Ort, am Muschenrieder Quellsammelschacht, kam es nun nach einer Baustellenbesichtigung zur Vertragsunterzeichnung zwischen der Marktgemeinde Winklarn, vertreten durch Bürgermeisterin Sonja Meier und der Stadt Rötz, vertreten durch Bürgermeister Ludwig Reger. Die ausführende Baufirma Wagner aus Waldmünchen hat einen Schieber gesetzt, der nach Öffnung Wasser aus der Heinrichskirchner Leitung zum Muschenrieder Schacht überleitet.

Nach Inbetriebnahme muss eine kontinuierliche Wasserbewegung erfolgen, damit kein "stehendes" Wasser entsteht. Die Mindestabnahme ist mit 1000 Kubikmeter im Jahr festgelegt. Bei eventuellen Engpässen kann natürlich auf größere Mengen zurückgegriffen werden, was Absicht des Vertrages ist. Außerdem wurden auch bereits die Installationsleitungen und die Zuleitungen im Schacht in Edelstahl ausgeführt.

Zur Baustellenbesichtigung mit Vertragsunterzeichnung hatten sich neben den beiden Bürgermeistern auch Dipl. Ing. Albert Krämer vom ausführenden Ingenieurbüro, der Vorsitzende der Wasserversorgungsanlage Heinrichskirchener Gruppe, Albert Haimerl sen. und Hans Dietl vom Stadtrat Rötz eingefunden. Außerdem waren der VG-Leiter Anton Brand, ein Vertreter der Baufirma Wagner und der Wasserwart aus Rötz, Josef Semmelbauer, vor Ort. Abschließend wurde bemerkt, dass diese Vertragsschließung ein gutes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit auch über die Landkreisgrenzen hinaus darstellt.

Ein Hinweis galt noch der Bevölkerung von Muschenried und Haag: Am Mittwoch und Donnerstag (29./30. Oktober) erfolgt die Wasserversorgung in den beiden Orten als Notversorgung über den Hochbehälter Haag. An beiden Tagen sollte das Wasser sparsam verwendet werden, da nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung stehen.
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