Viertklässler besichtigen Müllverbrennungsanlage - Spaß beim Quiz
Schüler werden "Müllionäre"

Lokales
Winklarn
13.02.2015
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(amö) Nachdem die Thematik "Müll" im Unterricht theoretisch besprochen war, machten sich die Schüler vor Ort ein Bild über die Entsorgung von Restmüll: Die beiden 4. Klassen der Thomas Aquinus Rott Grundschule Winklarn/Thanstein besuchten mit ihren Klassleiterinnen Christine Schneider und Annemarie Mösbauer die Müllverbrennungsanlage in Schwandorf.

Stephan Karl, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zeigte zunächst einen Film, der die Thematik mit allen relevanten Daten näher brachte. Der Zweckverband Müllverwertung Schwandorf (ZMS) wurde 1979 gegründet und ist seit 1982 in Betrieb. Über 200 Arbeiter sind an sieben Tagen in drei Schichten beschäftigt. Im riesigen Müllbunker wird der angelieferte Müll gelagert. Täglich werden etwa 1200 Tonnen in den vier Ofenlinien des Feuerraums bei einer Temperatur von 850 bis 1000 Grad Celsius verbrannt. Die übrig gebliebene Schlacke wird in der Matthiasgrube endgelagert, nachdem alle Metallteile mit Magneten entfernt sind.

Durch die Müllverbrennung wird Energie in Form von Strom, Fernwärme und Prozessdampf erzeugt. Das Verbandsgebiet des ZMS erstreckt sich auf rund ein Fünftel der Fläche Bayerns und umfasst 17 Verbandsmitglieder (zwölf Landkreise und fünf kreisfreie Städte). 80 Prozent des Mülls wird in Müllverladestationen gesammelt und gepresst und schließlich mit der Bahn angeliefert.

Das im Unterricht und durch den Film erworbene Wissen durften die Mädchen und Buben im Quiz "Wer wird Müllionär", moderiert von Günther Schlauch, anwenden. Danach folgte die Führung durchs Werk. Geschützt mit Schutzhelmen konnten die Entladestation, der Müllbunker, die Ofenlinien und die Turbinen aus nächster Nähe besichtigt werden.
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