Winklarner Spaßtage eröffnet

Bürgermeisterin Sonja Meier und ihre Stellvertreterin Maria Baumer (von links) nahmen die Eröffnung der Winklarner Spaßtage in Höll bei Schneeberg vor. Ihr besonderer Dank galt der Jugendbeauftragten Monika Ermer (rechts), die zusammen mit den Vereinen und Privatpersonen ein tolles Programm auf die Beine gestellt hat. Bild: bej
Lokales
Winklarn
14.08.2015
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"Ein super Programm wartet auf euch", begrüßte Bürgermeisterin Sonja Meier die Kinder beim ersten Aktionstag des Ferienprogramms der Gemeinde Winklarn. Zusammen mit ihrer Stellvertreterin Maria Baumer nahm sie die offizielle Eröffnung vor.

Besonders begrüßte sie auch die verantwortliche Jugendbeauftragte Monika Ermer in Höll bei Schneeberg. 15 Kinder hatten sich eingefunden, um beim Programm der Schneeberger Feuerwehr dabei zu sein. Das Element Wasser, insbesondere das Leben im Wasser, war Thema des Nachmittags.

Eine seichte Stelle in der Ascha entpuppte sich als "wahre Fundgrube", als die kleinen Forscher mit ihren Becherlupen anrückten. Ludwig Reitinger gab viele Informationen und leitete den "Forscherdrang" in die richtige Richtung. So fanden sich unter einem Stein im Wasser Köcherfliegenlarven und Wasserkäfer. Ein großes "Hallo" gab es beim Fund von kleinen Fröschen, einer Miniforelle, Wasserflöhen und Blutegeln. Auch ein rötlicher Signalkrebs gehörte zur "Ausbeute." Das Waten im Wasser machte Spaß, brachte Abkühlung und spornte zu weiteren Erkundungen auch im Uferbereich an.

"Aufgrund der entdeckten Lebewesen kann man trotz des niedrigen Wasserstandes auf gute Wasserqualität schließen", sagte Ludwig Reitinger. Beispiele für verschmutztes Wasser sind Schlammröhrenwürmer, Rattenschwanzlarven und die Spitzschlammschnecke. Er legte den Kindern ans Herz, "sorgsam" mit unseren Gewässern umzugehen, sprich keinen Abfall hineinzuwerfen und entfernte Steine wieder zurückzulegen. Denn die darunter befindlichen Tiere filtern das ankommende Wasser und sorgen für Reinigung. Abschließend streifte er auch das Thema "Biber" und die Teilnehmer erfuhren, dass dieser von den Nährstoffen der Baumrinde lebt. Leider tauchten durch das Fällen der Bäume und durch den Bau von Staudämmen Probleme auf. "Wir müssen uns arrangieren" meinte er im Hinblick auf das artengeschützte Tier.
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