Missstände im Visier

Politik
Winklarn
22.07.2016
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Anpacken wo der Marktflecken am unansehnlichsten ist: Dafür ist die Städtebauförderung da. Wo die Mittel jetzt greifen sollen, hat der Marktrat in seiner jüngsten Sitzung festgelegt.

Relativ kurz gestaltete sich der öffentliche Teil der Marktgemeinderatssitzung. Hauptsächlich ging es um die Festlegung eines Sanierungsgebietes. Dieser Schritt ist erforderlich für die Städtebauförderung und Voraussetzung für künftige Fördergelder.

Das Sanierungsgebiet soll städtebauliche Missstände ausmerzen helfen. Auch Grundstücke, die in deren unmittelbarem Einflussbereich liegen, sind relevant. Mit dem Beschluss einer Sanierungssatzung sind die Fördervoraussetzungen für die enthaltenen Gebiete gegeben. Gewählt wurde dafür das "einfache Verfahren". Das städtebauliche Entwicklungskonzept des Marktes Winklarn wurde als Sanierungsziel beschlossen, die Zustimmung erfolgte einstimmig.

Dem Gremium lag ein Antrag der Katholischen Kirchenstiftung Winklarn auf Gewährung eines Zuschusses für Maßnahmen im Außenbereich des Kindergartens St. Andreas vor. Es herrschte Einigkeit über die Zurückstellung des Antrages, eine abschließende Behandlung erfolgt, sobald die Endabrechnung für die tatsächlich angefallenen Aufwendungen abzüglich der Spenden vorgelegt wird.

Bürgermeisterin Sonja Meier informierte noch über eine Reihe von nichtöffentlichen Beschlüssen des Gremiums. Der Auftrag zur Lieferung von Atemschutzgeräten an die Feuerwehr Winklarn wurde der Firma Kilian in Zwiesel erteilt (8591 Euro). Die Firma ESE Stefan Reitinger aus Winklarn erhielt den Auftrag für die Beleuchtung am neuen Feuerwehrgerätehaus (15 085 Euro). Genehmigt wurde auch der Auftrag für die in diesem Jahr geplanten gemeindlichen Bankett- und Böschungsmulcharbeiten durch die Firma Agrar-und Kommunalservice Herbert Bauer aus Stockarn.

Der Gehweg im Bereich des Anwesens Lindenweg 1 in Winklarn ist instand zu setzen. Diese Arbeit übernimmt die Firma Wutz aus Waldmünchen (5640 Euro). Der Auftrag zur Klärschlammentsorgung aus dem ersten Belüftungsteich der Kläranlage Winklarn wurde an die Firma Wedel aus Ansbach vergeben. Die Entsorgungsmenge wurde auf 1500 Kubikmeter begrenzt. Die Firma Baumer Oberviechtach wurde beauftragt, Leerrohre in Haag von der Ortsmitte bis zum Anwesen Haager Berg 21 zu verlegen. Außerdem wurde das Angebot der Bayernwerk AG zur Erweiterung der Straßenbeleuchtung im Gemeindeteil Haag angenommen.

Unter dem Punkt "Informationen und Anfragen" berichtete das Gemeindeoberhaupt von der neuen Radwegbeschilderung. Die Montage stehe unmittelbar bevor. Sonja Meier informierte weiterhin über die "Horst-Strecker-Wanderung", die vor kurzem stattgefunden hat. Zur Erinnerung an den im Januar verstorbenen Naturfreund hatte die LBV-Kreisgruppe zu einer Exkursion eingeladen. 30 Teilnehmer erkundeten idyllische Fleckchen mit seltenen Blumen und Pflanzen.
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