Besuchergruppen erkunden den Steinbruch in Winklarn - In 84 Meter Tiefe angekommen
Vom Stein zum Schotter und Asphalt

Disponent Marcus Kiefmann (rechts) und Stefan Reichenberger (Mitte) erläutern einer Besuchergruppe die imposanten Maschinen der Firma Huber. Der Muldenkipper (links) hat ein Eigengewicht von 30 Tonnen und kann 40 Tonnen Last befördern. Bild: bej
Vermischtes
Winklarn
20.05.2016
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Da war die Nachfrage groß, als die Firma Georg Huber anlässlich des Heimatfestes ihr Firmentor in Winklarn für Betriebsbesichtigungen öffnete. Gruppenweise konnten die Interessierten unter fachmännischer Führung das weitläufige Gelände des großen Arbeitgebers der Region erkunden.

Zunächst gab es eine kleine Einführung in die fast einhundertjährige Firmengeschichte. Im Jahr 1918 wurde der Stammbetrieb in Rötz von Georg Huber, der aus Oberpframen bei München stammte, gegründet.

Im Steinbruch in Winklarn wird seit 1937 abgebaut, inzwischen befinden sich die Maschinen in einer Tiefe von 84 Metern. Hier befördern Bagger das gesprengte Material in den Brecher, wo die Zerkleinerung vonstatten geht. Große Muldenkipper bringen das Material dann nach oben in die Siebanlage. Verschieden körniger Schotter und auch Sand wird so hergestellt, außerdem auch die Zugabestoffe für die Asphalt-Mischanlage. Diese ist seit der Gründung in Winklarn bereits die dritte und wurde erst 2015 in Betrieb genommen.

Mit einer Höhe von 36 Metern ist die Anlage weithin sichtbar. Die Mischtemperatur der verschiedenen Gesteinsarten beträgt darin 240 Grad; mit etwa 160 Grad wird dann der heiße und dampfige Asphalt von den Lastkraftwagen zur Weiterverarbeitung abgeholt.

Die Besucher konnten sowohl in den Bruch hinabschauen wie auch alle anderen Einrichtungen erkunden. Auch die breite Produktpalette der Firma Huber, wie Gabionen oder Stein-Pflaster waren ausgestellt. Gerne wurden auch alle Fragen beantwortet und Gelegenheit gegeben, die Produktionsabläufe kennenzulernen.
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