Früher mit harter Arbeit verbunden - Beim Seniorentreff frisch zubereitet
Tägliches Brot wieder schätzen

Auch Pfarrer Eugen Wismeth butterte fleißig mit aus. Bild: amö
Vermischtes
Winklarn
09.08.2016
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Beim Seniorentreff der Pfarreiengemeinschaft Winklarn-Thanstein stand das tägliche Brot im Mittelpunkt. Das Nahrungsmittel wurde dazu frisch angeliefert.

Zahlreiche Senioren trafen sich im Vereinsstadel in Schneeberg. Das gut eingespielte "Bäcker-Team" mit Matthias Karl, Veronika und Josef Schmid hatte bereits leckeres Brot für die Gäste gebacken. Zunächst gab Annemarie Mösbauer einen kurzen geschichtlichen Rückblick und erläuterte zahlreiche Bibelstellen in denen Brot vorkommt. Und die Geschichte vom Bäcker Jakob in Paris zeigte, dass Brot nicht nur Hunger stillen, sondern auch trösten und versöhnen kann. Nachdenklich machte das Gedicht über ein Stück Brot in der Mülltonne.

Nach der Bitte um das tägliche Brot, dem Vaterunser, ließen sich die Gäste das frische Backwerk mit den verschiedensten Aufstrichen - pikant und süß - schmecken. Butter wurde selbst hergestellt, ganz einfach durch Schütteln von Sahne in einem Schraubglas oder durch Rühren im Glasbutterfass. Selbst Pfarrer Eugen Wismeth legte Hand an und butterte mit aus. Um das Brotbacken und Ausbuttern drehte sich die anschließende Unterhaltung. Probleme wie die richtige Temperatur, die harte Arbeit und das richtige Lagern wurden wieder in Erinnerung gerufen. Diese Tätigkeiten lagen damals hauptsächlich in den Händen der Bäuerin und bedurften großer Erfahrung.

Lockeres Brot und schöne gelbe Butter war das Ziel jeder Hausfrau. Alle waren sich einig, dass es heute viel leichter ist, Brot einfach zu kaufen. Dies sei aber vielleicht auch der Grund, warum dieses wichtige Nahrungsmittel nicht mehr so geachtet wird wie früher und häufig einfach im Abfall landet.
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