Hubert Ruml stellt Umstrukturierung der Caritas-Sozialstationen vor
Effizient zum Wohl der Patienten

Hubert Ruml, Vorsitzender der Caritas-Sozialstation Oberviechtach, wartete mit Informationen zur neuen Struktur auf. Bild: bej
Vermischtes
Winklarn
24.02.2016
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"Der 1. Januar 2016 ist ein markantes Datum für die Caritas-Sozialstationen im Landkreis", begann Hubert Ruml aus Oberviechtach seine Ausführungen beim Krankenpflegeverein (KPV) Winklarn. Hintergrund ist die Auflösung der gemeinschaftlichen Geschäftsstelle in Nittenau. Die vier Stationen Maxhütte-Haidhof, Burglengenfeld, Neunburg vorm Wald und Oberviechtach wurden eigenverantwortlich, bilden aber einen Zweckverband mit dem Ziel der Zusammenarbeit.

Der Oberviechtacher Station steht eine elfköpfige Vorstandschaft mit Dekan Alfons Kaufmann (Oberviechtach) und Pfarrer Wolfgang Dietz (Schönsee) vor. Hubert Ruml und der Teunzer Pfarrer Herbert Rösl bilden dabei die Spitze der Vertretung. Der Referent ging anschließend noch auf Details hinsichtlich Buchhaltung, Beratung und Finanzen ein. In Oberviechtach sind derzeit 32 Frauen und ein Hausmeister beschäftigt. Außerdem befinden sich zwei Frauen in der Ausbildung zur Altenpflegerin. Vier ehrenamtliche Damen führen die wöchentlich stattfindende Betreuungsgruppe, die für Kranke und Demente angeboten wird, welche auf Wunsch mit Dienstfahrzeugen von Zuhause abgeholt werden. Allerdings ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt. 115 Personen werden derzeit im Altlandkreis versorgt. In diesem Einzugsgebiet gibt es insgesamt acht Krankenpflegevereine.

Hubert Ruml nannte auch die Ursache für die Umstrukturierung. Die Stationen wurden auf Effizienz geprüft; nach Vorlage der Ergebnisse kam es zur Kündigung der Geschäftsstelle. Momentan kann von einer fast kostendeckenden Arbeit der Sozialstationen gesprochen werden.
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