Mehrgenerationenplatz für Schneeberg

Mehrgenerationenplätze waren das Thema bei einem "runden Tisch" im Winklarner Rathaus. Bild: bej
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Winklarn
27.10.2016
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Die Grünfläche zwischen Feuerwehrhaus und Vereinshalle soll in Schneeberg ein Treffpunkt für Jung und Alt werden. Vereine und Gruppen besprachen bereits einige Details. Sie alle wollen sich stark dafür machen, damit das Projekt in die Leader-Förderung kommt.

-Schneeberg. Vielfältig und nutzbar von Jung und Alt - damit punkten die Mehrgenerationenplätze, die im Leader-Programm als förderungswürdige Projekte enthalten sind. Auch der Markt Winklarn hat Interesse bekundet. Hintergrund ist der Antrag der Dorfgemeinschaft Schneeberg auf einen neuen Spielplatz, nachdem der bisherige Platz bei der Kirche verwaist war.

Als neuer zentraler Standort wurden die Grünflächen zwischen Feuerwehrgerätehaus und Vereinshalle (angrenzend an den Fahrradweg) gewählt. Da reine Spielplätze nicht im erwähnten Förderprogramm enthalten sind, wurde das Augenmerk auf die sogenannten "Mehrgenerationenplätze" gelegt.

Zwölf Kommunen aus dem Landkreis Schwandorf arbeiten seit einigen Monaten zusammen an diesem Projekt. Maximal 180 000 Euro stehen für die beteiligten Gemeinden zur Verfügung, die unter Beachtung einer maximalen Förderquote von 60 Prozent gleichmäßig auf alle verteilt werden. Die letztendliche Höhe der Zuteilung hängt von der Anzahl der tatsächlich teilnehmenden Kommunen ab. Um die Bedürfnisse und Wünsche der einzelnen Gruppierungen zwecks Umsetzung dieser Anlage in Schneeberg erfragen und abdecken zu können, hatte Bürgermeisterin Sonja Meier die Vertreter von Mutter-Kind-Gruppe, Elternbeirat Kindergarten und Schule, Senioren- und Familienbeauftragte, die örtlichen Gemeinderäte und Vorsitzenden von Feuerwehr und Gartenbauverein Schneeberg zu einem "Runden Tisch" ins Rathaus eingeladen. Auch Anton Brand und Michaela Dirscherl von der Verwaltungsgemeinschaft waren dabei. VG-Leiter Brand stellte zunächst die LAG Schwandorf (Lokale Aktionsgruppe) vor. Hier ist auch der Markt Winklarn Mitglied. Gewählte Personen der LAG bilden den "Steuerungskreis", der über die Förderfähigkeit der vorgestellten Projekte entscheidet. Ein wichtiges Kriterium für die positive Entscheidung für ein Projekt ist unter anderem ein bestimmter Grad von Bürgerbeteiligung. Nach Antragstellung und Bewilligung wird dann der Förderbescheid erteilt und das Projekt kann starten.

Vertreter der Marktgemeinde informierten sich bereits bei einer Besichtigungsfahrt im Landkreis Neumarkt über unterschiedliche Anlagen von Mehrgenerationenplätzen. Außerdem wurden Gerätehersteller eingeladen, die ihre Produkte vorstellten und drei Anbieter wurden um Angebote gebeten. So konnten bereits Ideen gesammelt werden. Dem Gremium im Rathaus wurden nun diese Informationen und Ergebnisse weitergegeben und es entstand eine rege Diskussion. Einhellig war die Meinung auf Verzicht von Holzmaterialien aufgrund der begrenzten Lebensdauer und der aufwendigen Pflege. Als gute Alternative standen Geräte aus "Recycling-Kunststoff" zur Diskussion - ein anwenderfreundliches, haltbares und pflegeleichtes Material.

Abschließend herrschte Übereinstimmung und Bereitschaft den vorgeschlagenen Platz zu nutzen. Mit Unterstützungsschreiben der anwesenden Gruppierungen soll dies untermauert werden und damit ein weiterer Schritt in Richtung "Mehrgenerationenplatz" in der Ortschaft Schneeberg getan werden.
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