Pfarrer Eugen Wismeth berichtet von Prblemen in Bolivien
Verspottung und Diskriminierung

Vermischtes
Winklarn
08.01.2016
26
0
Pfarrer Eugen Wismeth konnte im Gottesdienst "königliche Hoheiten" begrüßen. Die Sternsingergruppen aus Winklarn und Schneeberg hatten sich in der Kirche St. Andreas eingefunden. Der Geistliche ging in seiner Predigt auf den diesjährigen Spruch der Aktion ein: "Segen bringen - Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit." Aufgrund seiner Erfahrungen konnte Eugen Wismeth von den Problemen in Bolivien erzählen. Da es hier 39 verschiedene Volksgruppen gibt, die zum Teil vom Land in die Städte zogen um Arbeit zu finden, ist untereinander wirklich Respekt gefordert, der oftmals fehlt. Unterschiedliche Kleidung und Lebensgewohnheiten geben oft Anlass zu Verspottung bis hin zu Diskriminierung. So bringe auch die Einführung von jährlich 15 Monatsgehältern für die kirchlich geführten Einrichtungen finanzielle Probleme. Der Geistliche dankte den Ministranten, dass sie als Sternsinger ihre Freizeit opfern, den Segen von Haus zu Haus bringen und mit den Geldspenden ein Segen für die bedürftigen Kinder in aller Welt sind, vor allem in Bolivien. Nach der Segnung von Wasser, Weihrauch und Kreide segnete er auch die Sternsinger. Mit dem Segensspruch verabschiedeten sich die "königlichen Hoheiten" und zogen von Haus zu Haus.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sternsinger (123)Bolivien (15)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.