Pfarrer Josef Preßl war 32 Jahre lang Seelsorger in der Gemeinde Winklarn
Kelch der Pfarrei vererbt

Pfarrer Eugen Wismeth (links) nimmt die Erbstücke von Liborius Gräßmann, dem Neffen von Pfarrer Josef Preßl, entgegen. Bild: amö
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Winklarn
03.06.2016
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Josef Preßl war 32 Jahre lang Seelsorger in Winklarn. Den letzten Willen des 2015 verstorbenen Pfarrers erfüllte nun dessen Neffe.

Pfarrer Josef Preßl bedachte in seinem Testament die Pfarrei Winklarn und die Expositur Muschenried mit Geldbeträgen. Sein letzter Wille war auch die Vererbung von zwei privaten Kelchen an die Pfarrgemeinde Winklarn. Es handelt sich dabei um seinen Primizkelch und ein Geschenk der Pfarrei zu seinem 40-jährigen Priesterjubiläum.

Welcher Tag würde besser passen als das Fronleichnamsfest, um die Kelche seinem ehemaligen Wirkungsort zu übergeben. An diesem Hochfest der katholischen Kirche steht die Eucharistie im Mittelpunkt, die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi. Außerdem war es noch einen Tag vor dem ersten Jahrtag seines Todes.

So übergab Liborius Gräßmann, der Neffe von Pfarrer Josef Preßl, die beiden Kelche an Pfarrer Eugen Wismeth. Der Geistliche übernahm die beiden Erbstücke mit den Worten, die der Bischof bei der Priesterweihe spricht, wenn er Kelch und Hostienschale dem Neupriester übergibt: "Bedenke, was du tust, ahme nach, was du vollziehst und stelle dein Leben unter das Geheimnis des Kreuzes." Für die Winklarner wird der Bischöflich Geistliche Rat Josef Preßl ein unvergessener Seelsorger bleiben, der 32 Jahre unermüdlich wirkte. Die Marktgemeinde wurde für ihn zu einer zweiten Heimat.
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