Sanierung der Kuppel
Zapfen und Holznägel

Vermischtes
Winklarn
04.03.2016
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Die Sanierung der Kuppel geht gut voran. In etwa vier Wochen wird die Pfarrkirche St. Andreas nicht mehr "oben ohne" am Winklarner Marktplatz stehen. Beim Werkstattbesuch informierte der Architekt auch über die weiteren Arbeiten.

Pfarrer Eugen Wismeth und die Kirchenverwaltung besichtigten die Sanierungsarbeiten an der Kuppel für die Pfarrkirche St. Andreas in der Werkstatt der Zimmerei Killermann. Architekt Josef Schönberger und die beiden Zimmerermeister Peter und Stephan Killermann erläuterten die Sanierungsarbeiten. Die Zimmerei erbringe hier eine nicht alltägliche und mustergültige Arbeit, betonte Schönberger.

Schadhaftes ersetzen


Dank des Einverständnisses des Denkmalamtes konnte die Kuppel samt Laterne im November 2015 mit einem Kran abgehoben werden. In der Werkstatt erfolgt die Sanierung in handwerklicher Arbeit unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen. Dabei werden die alten Holzteile, soweit diese schadensfrei sind, wieder mit eingebaut, zum Teil mit entsprechenden Anlaschungen für schadhafte Holzteile. Aufgrund eines umfassenden Schadensbildes mussten nicht mehr verwendbare Holzteile durch neue Konstruktionen ersetzt werden. Dauerhafte Qualität der Arbeit hat hier Vorrang.

Sämtliche Verbindungen werden wie ehedem mit Verzapfungen und Holznägel - zum Teil auch unter Verwendung der alten Verbindungen - wieder hergestellt. Josef Schönberger lobte hier das handwerkliche Können der noch jungen Handwerksmeister, die die Vorgaben mustergültig umsetzen. In den nächsten Arbeitsschritten werden die Sparren und die Bogenbinder abgebunden und die Kuppelschalung vorbereitet.

Die Holzkonstruktion der Laterne ist bereits fertig und die Firma Bittner aus Schönau hat schon mit der Einblechung begonnen. Wenn die Arbeiten, wie geplant weiter gehen, kann in etwa vier Wochen die Tragkonstruktion der Kuppel und die fertige Laterne wieder mit dem Kran auf den Turm gesetzt werden. Das Anbringen der Bogenbinder, der Schalung und die Einblechung mit Kupferblech erfolgt dann in schwindelnden Höhen und wird eine Herausforderung für die beiden Firmen.

Wetterfahne und Kreuz


Architekt Josef Schönberger informierte Pfarrer Eugen Wismeth und die Kirchenräte auch über die weiteren Arbeiten an der Pfarrkirche: Fertigung der Granitgesimse und Granitgewande, Vorbereitung der Granitmauersteine für den Seitenaufgang, Sanierung des Turmkreuzes und der Wetterfahne, Fertigung der Fenster und Glattstrich auf dem Turm als waagrechten Untergrund für die Kuppelkonstruktion.

SpendenkontenZur Unterstützung dieser großen Maßnahme sind Spendenkonten eingerichtet und zwar bei der Katholischen Kirchenstiftung, DE03 7506 9171 0008 9004 42, Raiffeisenbank im Naabtal oder Katholische Kirchenstiftung, DE 15 7505 1040 0100 3622 01 bei der Sparkasse im Landkreis Schwandorf.
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