Ungedrosselt ins Netz

Mit dem Spatenstich verdeutlichten (von links) Günther Schönberger, Benjamin Zwack, Hartwig Höpfl, Anton Brand, Enrico Delfino, Sonja Meier, Sven Schneider, Maria Baumer, Andre Philip, Monika Ermer und Wilhelm Köckeis, dass das schnelle Internet nicht mehr weit ist. Bild: amö
Vermischtes
Winklarn
14.10.2016
64
0

23 Kilometer Glasfaser sorgen dafür, dass Winklarn nicht den Anschluss an die Welt verliert. 370 Haushalte bekommen durch diese Infrastrukturmaßnahme einen schnellere Zugang zum Internet. Der Umbau geht jetzt zügig voran.

Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Breitbandnetzes erfolgte mit dem Spatenstich zum Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in der Marktgemeinde Winklarn. Neben Bürgermeisterin Sonja Meier waren zahlreiche Gäste bei diesem wichtigen Schritt in die Zukunft vertreten: Enrico Delfino (Deutsche Telekom Vertrieb), Wilhelm Köckeis (Deutsche Telekom Technik), Sven Schneider und Andre Philip vom Planungsbüro Comline aus Neustrelitz, die beiden Bauleiter der Firma Walter Bauer aus Runding, Günther Schönberger und Hartwig Höpfl, die Mitarbeiter der Verwaltung Anton Brand und Benjamin Zwack und ihre Vertreterinnen Maria Baumer und Monika Ermer.

Meier zeigte sich erfreut, dass mit den Arbeiten noch im Herbst begonnen werden kann. "Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken, ob privat oder geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil", so die Bürgermeisterin. Enrico Delfino, Regio Manager der Deutschen Telekom bedankte sich bei der Marktgemeinde für das Vertrauen und erläuterte den Ausbau.

Leistungsstark


Nachdem die Planungen abgeschlossen sind, kann jetzt gegraben werden. Insgesamt wird die Telekom rund 23 Kilometer Glasfaser verlegen und fünf Verteiler mit moderner Technik aufstellen. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud soll bequemer werden. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 50 Megabit pro Sekunde.

Vom Glasfaserausbau profitieren rund 370 Haushalte. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.

Je näher, desto schneller


Es gilt die Faustregel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit. Enrico Delfino versprach, die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, da sie immer in überschaubaren Bauabschnitten vorangehen werden. Günther Schönberger vom Bauunternehmen Bauer bedankte sich für die Erteilung des Auftrages. Er lobte auch die Verwaltung, die stets die Verhandlungen und Besprechungen auf dem kurzen Dienstweg erledige. Anschließend schritten alle zum symbolischen Spatenstich zur Bautafel bei der Steinbruchausfahrt an der B 22.

Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken, ob privat oder geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil.Bürgermeisterin Sonja Meier
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.