Viertklässler besichtigen Winklarner Hochbehälter
Quellwasser vom Frauenstein

Vermischtes
Winklarn
05.04.2016
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Die 4. Klasse der Thomas-Aquinus-Rott-Grundschule besichtigte kürzlich den Hochbehälter der Wasserversorgung Winklarn. Nachdem das Thema "Wasser" theoretisch im Unterricht behandelt wurde, durften die Schüler mit ihrer Lehrerin Annemarie Mösbauer den Hochbehälter inspizieren.

Bürgermeisterin Sonja Meier begrüßte die Gruppe und erklärte den Buben und Mädchen, dass es eine wichtige Aufgabe einer Gemeinde ist, stets für einwandfreies Trinkwasser zu sorgen. Bereits seit 1936 gibt es eine Wasserleitung vom Frauenstein nach Winklarn. In den Jahren 2000 bis 2003 wurde sie erneuert. Dabei wurden neun Quellen gefasst, in einen Sammelschacht zusammengeführt und von dort bis zum Hochbehälter geleitet. Mit diesem Quellwasser werden 250 Haushalte in Winklarn, Forsthof, Windhals, Trad, Hundhagermühle, Scheibenhaus, Fischerhof, Obe- und Untereppenried und zum Teil auch Muschenried versorgt.

Wasserwart Alfred Frischmann erklärte den Schülern kindgerecht die Technik der Hochbehälteranlage. Schon beim Einlauf werden Kleinteile filtriert und abgeschieden. Die UV-Anlage tötet Keime und Bakterien, die sich im Quellwasser befinden. Mit Hilfe von Filterkies wird das Wasser entsäuert und das Eisen ausfiltriert. Zwei runde Behälter mit einem Fassungsvermögen von je 225 000 Liter speichern das Wasser. Durchschnittlich werden täglich 120 000 Liter verbraucht, die in Rohren zu den Verbrauchern geleitet werden.

Ständig werden vom Gesundheitsamt Proben entnommen, um ein gesundes und keimfreies Lebensmittel zu gewährleisten. Gerne beantwortete Alfred Frischmann auch die Fragen Schüler. Sie zeigten sich sehr beeindruckt, welche Technik und auch Kosten notwendig sind, bevor Trinkwasser aus dem Hahn kommt. Wurstsemmeln, gespendet von der Bürgermeisterin, und frisches Trinkwasser aus der Leitung rundeten den Tag ab.
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