Voradventlicher Markt in Winklarn
Von Jagertee bis Kunsthandwerk

Tolle Sachen fanden sich beim Stand der Grundschule. Natürlich verkauften hier die Schüler. Bilder: bej (2)
Vermischtes
Winklarn
21.11.2016
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Budenzauber, Lichterglanz und der Marktplatz als Treffpunkt für Jung und Alt - der voradventliche Markt, mit dem die Marktgemeinde inzwischen zum 11. Mal auf die weihnachtliche Zeit einstimmte, ließ keine Wünsche offen. Und selbst "Petrus" meinte es gut mit den zahlreichen Besuchern aus nah und fern.

Traditionell nimmt er den Platz der ehemaligen "Andresi-Kirwa" ein, die in früheren Jahren in Anlehnung an den Winklarner Kirchenpatron "das Ereignis" im ablaufenden Kirchenjahr war. So ging der Markteröffnung auch ein Gottesdienst voraus, der von Pfarrer Eugen Wismeth zelebriert wurde.

Verbundenheit gezeigt


Weihnachtliche Weisen stimmte dann die Blaskapelle Kunschir an, die mit einem kleinen Standkonzert vor der beleuchteten Krippe viele Zuhörer fand. Bürgermeisterin Sonja Meier begrüßte die Gäste, darunter MdL Alexander Flierl, Bürgermeister Walter Schauer von der Nachbargemeinde Thanstein, Pater Matthias Karl und die Ehrenbürger der Marktgemeinde Hans Sailer und Hans Bock. Sie dankte dem Ausrichter, dem Wintersportverein Winklarn mit Hildegard Lingl an der Spitze und allen beteiligten Privatpersonen, Geschäften und Helfern. Ein besonderes Dankeschön richtete sie an die Feuerwehr Winklarn, die für die Einhaltung der Sicherheitswache zuständig war. Nach stundenlangem Dauerregen hatte erfreulicherweise pünktlich zu Marktbeginn "Petrus" ein Einsehen und der Abend blieb trocken. Wer sich schon mit Weihnachtsgeschenken eindecken wollte, hatte die "Qual der Wahl" beim tollen Angebot an Kunsthandwerk aus Holz, Ton, Wachs, Filz und Gestricktem. Unter die Kategorie "Selbstgemacht" fielen auch Liköre, Naturprodukte, Öle und Schmuck.

Adventskränze in allen Variationen waren zu finden und auch die Eltern und Kinder von Kindergarten und Schule hatten einiges auf die Beine gestellt und präsentierten phantasievolle und nützliche Dinge. Nicht fehlen durften natürlich Weihnachtsbäckereien, bei Pralinen, gebrannten Mandeln, Plätzchen und Waffeln lief einem das Wasser im Mund zusammen. Doch auch Herzhaftes wie Gulaschsuppe, Chili, Wildragout, Pizza, Schopperl mit Kraut und vieles mehr stand auf der Speisekarte. Keine Wünsche offen ließen die Getränke, die mit Rüsselheber, Mozartlikör und auch dem Winklarner Jagertee von innen wärmten und mit der heißen Schokolade einen tollen Abend abrundeten.

Krippe als Magnet


Liebevoll geschmückte Stände, tolle Beleuchtungen und weihnachtliche Düfte - das Ambiente machte richtig Lust auf Flanieren, Verweilen und Genießen. Die "Marktfans" kamen voll auf ihre Kosten, tummelten sich an den Kanonenöfen und genossen die gute Unterhaltung bei angenehmen Temperaturen. Die Krippe war der Magnet für die Kinder, die gerne dem Christuskind einen Besuch abstatteten.

Die Verantwortlichen zogen ein sehr positives Resümee, denn bis auf ein paar Schneeflocken, hatte der Markt alle Erwartungen erfüllt. Der Dank von Hildegard Lingl galt außer den Beteiligten den Anliegern, die ihre Häuser so wunderbar geschmückt hatten.
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