Winklarner Delegation freut sich über Gastfreundschaft - Erfahrungen teilen
Der Tradition verbunden

Das Technische Nationalmuseum Prag hat in der Klosteranlage, speziell in der ehemaligen Brauerei, ein Museum für Architekturgeschichte eingerichtet. Bild: bej
Vermischtes
Winklarn
22.10.2016
8
0

Winklarn/Plasy. Ein "grenzenloses Europa, das uns näher zusammenrücken lässt." Diesen Wunsch äußerte der Generaldirektor des Technischen Nationalmuseums Prag, Karel Ksandr bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich Baukultur und Denkmalpflege.

Die Delegation aus Winklarn, mit Bürgermeisterin Sonja Meier an der Spitze, war nach Plasny gereist, um mit dem dortigen Bürgermeister Zdenek Hanzlícek und Generaldirektor Ksandr die Vertragsunterzeichnung vorzunehmen. Nach einem herzlichen Willkommen in einem der renovierten Gebäude des Klosterareals wartete Karel Ksandr zunächst mit einigen Informationen zum Nationaltechnischen Museum Prag auf. Als eines der ältesten Museen in Europa (Entstehung 1908) beherbergt es auf 14 000 Quadratmetern ständige Ausstellungen aus dem technischen Bereich. Die Geschichte des Bauwesens wurde explizit im Nebengebäude in Plasy untergebracht. "Alle Erfahrungen, die wir gemacht haben, möchten wir gerne mit Ihnen teilen" so Karel Ksandr. Bürgermeister Hanzlícek bescheinigte der Zusammenarbeit mit dem Technischen Nationalmuseum ein "sehr hohes Niveau." Auch er begrüßt die geplante Verbindung mit der Marktgemeinde und wünscht sich eine "fruchtbare Weiterentwicklung."

Bürgermeisterin Sonja Meier betonte die große Bedeutung des "Projekts Thammer-Anwesen" und hofft auf eine positive grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Dafür sei bereits viel Arbeit im Vorfeld geleistet worden. Gerne möchte sie auch der Einladung zur Besichtigung des Museums in Plasy nachkommen. In absehbarer Zeit soll das Projekt auch in Winklarn vorgestellt werden.

Nach Unterzeichnung der Absichtserklärung bot sich den Winklarner Gästen die Gelegenheit, die Bewirtungsräume der Brauerei zu besichtigen. Hier wird von Selbstständigen gebraut, natürlich unter Vorgabe der alten Traditionen. Auch Bierkostproben bestätigten den äußeren Eindruck: Eine Braukunst, die ein schmackhaftes Bier produziert mit einem Eigengeschmack, der dem Produkt eine individuelle Note gibt. Die Räumlichkeiten zeugen von einer hochwertigen und interessanten Renovierungsarbeit, die sich zwar an die alten Vorgaben hält, aber diese ausbaut und versucht zu beleben.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.