19.03.2018 - 20:00 Uhr
Altendorf

Am 12. April zweiter Anlauf beim Obst- und Gartenbauverein - Kreisgartenamt sagt seine ... Neuer Anlauf erforderlich

Am 5. Mai jährt sich die Wiedergründung des Obst- und Gartenbauvereins zum 30. mal. Die Chancen, dass der OGV auch das 31. Vereinsjahr erlebt, stehen nicht schlecht. Bei der jüngsten Generalversammlung klappte es zwar (noch) nicht mit der Neuwahl einer Vorstandschaft. Aber nach einer Vorstandssitzung mit potenziellen Kandidaten, die auf den 12. April terminiert ist, wird ein neuerlicher Anlauf unternommen.

von Georg Köppl Kontakt Profil

Schriftführerin Maria Meyer ließ bei der Generalversammlung im Gasthaus Schiesl die vergangenen zwei Vereinsjahre Revue passieren, bevor die amtierende Vorsitzende Maria Lottner mit weiteren Details aufwartete. Sie spannte den Bogen von den Säuberungsaktionen im Friedhof über Vorstandssitzungen, Herbstsitzweil zum Thema Apfel und Birne, Besuch der Gärtnerei Nägele bis hin zu Vorträgen über Hausapotheke und gesunde Kräuter, die vor der Haustüre blühen. Sie erinnerte an die Wiedergründung des Gartenbauvereins am 4. Mai 1988 mit 50 Mitgliedern. Derzeit zählt der Verein 61 Mitglieder und fünf Familienmitgliedschaften. Für das Fotobuch "900 Jahre Altendorf" fand auch ein Fototermin statt. Ihr Dank galt besonders Marianne Kozlowski für die Organisation der Friedhofseinsätze und das gute Miteinander und den Zusammenhalt in der Vorstandschaft. "Helfen sie mit, dass der Gartenbauverein weiter bestehen bleibt", appellierte sie an die Mitglieder und bekräftigte, dass sie für die Führungsposition nicht mehr zur Verfügung steht.

Maschinist Hans Köppl berichtete vom Einsatz des vereinseigenen Häckslers und des Lüfters. Die Nachfrage sei nicht sehr groß gewesen. Kassier Petra Scharf zeigte auf, dass der Verein über einen soliden finanziellen Grundstock verfügt, auf den sich aufbauen lässt. Bürgermeister Georg Köppl und Kreisfachberater Wolfgang Grosser, die den Wahlausschuss bildeten, appellierten eindringlich an die Mitglieder, sich bei der Wahl zur Verfügung zu stellen und den Gartenbauverein nicht "sterben" zu lassen.

Kreisfachberater Wolfgang Grosser sicherte die Unterstützung des Kreisgartenamtes zu. Bei der Kandidatensuche für das Führungsteam kristallisierte sich heraus, dass es mit einem Mix aus bewährten Führungskräften und neuen Kräften zu einer Lösung kommen könnte.

Da sich in der Versammlung jedoch niemand spontan zur Übernahme der Verantwortung entscheiden konnte, schlug der Bürgermeister vor, einige Wochen Bedenkzeit zu gewähren. Es wurde vereinbart, diese Thematik bei einer Vorstandssitzung am 12. April mit möglichen Kandidaten im kleinen Kreis zu besprechen und dann einen neuen Anlauf für Neuwahlen zu unternehmen.

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