Nahtloser Führungswechsel

An der Spitze des neuen Führungsteams steht nun Markus Dirschwigl und ihm zur Seite eine bewährte Mannschaft: (von links) Josef Fischer, Markus Dirschwigl, Alois Landgraf, Georg Köppl, Werner Killermann, Walter Tischler, Reinhold Dirschwigl, Hans Lottner. Bild: haa
Freizeit
Altendorf
07.02.2018
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Reibungslos geht bei der Soldaten- und Kriegerkameradschaft (SKK) der Generationswechsel über die Bühne. Nach 36-jähriger Tätigkeit in der Vorstandschaft, davon 20 Jahre als Vorsitzender, übergibt Georg Köppl die Führung in jüngere Hände. Markus Dirschwigl steht künftig an der Spitze der SKK.

Mehrere Dutzend Termine und Veranstaltungen listete Vorsitzender Georg Köppl bei der Generalversammlung im Gasthaus Schiesl auf, nachdem man der verstorbenen Vereinsmitglieder, insbesondere Georg Killermann, Robert Pickl und Karl Dobler sowie der Gefallenen, Vermissten und Terroropfer gedacht hatte.

Aktuell zählt die Kameradschaft 90 Mitglieder; unter ihnen ist mit Alois Frey nur noch ein Kriegsteilnehmer. Der Empfang für die Kriegsgräber-Sammler, eine Führung im Müllkraftwerk und der Preisschafkopf mit 17 Tischen standen ebenso im Jahresprogramm wie der Radlersonntag, die Gestaltung des Volkstrauertages und die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Mit einem Sammelergebnis von 1469 Euro wurde eine neue Höchtsmarke erzielt. Beim Gemeindepokalschießen kam die SKK erstmals auf den ersten Platz.

Aktive Böllerschützen

Selbstverständlich war die Teilnahme an kirchlichen und weltlichen Festlichkeiten innerhalb der Gemeinde und bei benachbarten Vereinen. Intensiv wurde die Patenschaft mit den Patenvereinen Auerbachtal und Nabburg sowie den Vereinen im Kreisverband gepflegt. Die Anlässe reichten vom BSB-Kegelturnier über das Patenschaftskegeln bis hin zu Zoiglbierabenden, Preisschafkopf und Christbaumversteigerungen. Georg Köppl dankte allen Mitgliedern, die sich das ganze Jahr über zur Verfügung stellen, wenn es um Arbeitseinsätze und die Teilnahme Festlichkeiten geht. Zu den Aktivposten zählen die Böllerschützen der SKK. Schießmeister Werner Killermann berichtete von neun Terminen, angefangen vom Neujahrsanschießen bis hin zum Böllerschützentreffen in Moosbach. Von 60 beteiligten Schützen wurden knapp 300 Schuss abgegeben. Nach dem Hüttenwochenende am Spitzingsee steht heuer im September Berchtesgaden im Programm. Hinzu kommen die schon traditionellen Termine bei Kirwa und Dorffest, das Jubiläum der Bergschützen Kemnath/Fuhrn am 21. Juli sowie das Oberpfälzer Böllerschützentreffen am 9. September in Gartenried.

Gutes Finanzpolster

Geringfügig über den Einnahmen lagen im vergangenen Jahr die Ausgaben. Dennoch kann Kassier Josef Fischer auf ein gutes Finanzpolster setzen, wobei Preisschafkopf und Johannisfeier stets zu den verlässlichen Einnahmequellen zählen. Die anstehenden Neuwahlen gingen unter Leitung von Hermann Haas aufgrund eines komplett vorbereiteten Wahlvorschlags schnell und problemlos über die Bühne (siehe Info-Kasten).

Der scheidende Vorsitzende Georg Köppl, der als Schriftführer weiterhin im Führungsgremium bleibt, dankte allen Kameraden, die wiederum Verantwortung übernommen haben. Ihm war es ein besonderes Anliegen, sich bei der Vorstandschaft und allen Mitgliedern für die großartige Unterstützung und Zusammenarbeit in den zurückliegenden 36 Jahren zu bedanken. In seiner Eigenschaft als Bürgermeister dankte Georg Köppl insbesonders für die Sammlung für die Kriegsgräber und die Sorge um das Kriegerdenkmal. Als Mahner für den Frieden und als Bindeglied zwischen Bevölkerung und Bundeswehr habe die SKK eine wichtige Funktion.

NeuwahlenSie leiten in den nächsten drei Jahren die Geschicke der Soldaten- und Kriegerkameradschaft: Vorsitzender Markus Dirschwigl (neu); Stellvertreter Werner Killermann; Kassier Josef Fischer; Schriftführer Georg Köppl (neu). Beisitzer: Reinhold Dirschwigl, Hans Lottner, Alois Landgraf, Walter Tischler (neu). Schießmeister für Böllerschützen: Werner Killermann. Kassenprüfer: Hermann Haas, Alois Prey. Georg Köppl gab nach 20 Jahren als SKK-Vorsitzender sein Amt in jüngere Hände ab. Insgesamt stand er 36 Jahre in der Verantwortung, darunter 13 Jahre als 2. Vorsitzender, 20 Jahre als Reservistenbetreuer und als Festleiter für das 85-jährige Gründungsfest 1984, das 100-Jährige im Jahre 1999 und das 50-jährige Wiedergründungsfest mit Weihe des renovierten Kriegerdenkmals anno 2004. Die Versammlung ernannte ihn zum Ehrenmitglied. (kö)
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