CSU-Bürgergespräch: Dorfbewohner mahnen Einhaltung des Bauplans der Photovoltaikanlage an
Döllnitzer warten auf Bepflanzung

Lokales
Altendorf
29.04.2013
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Die Probleme der Menschen in den Orten wollten die Mitglieder der Stadtratsfraktion und des Vorstands der CSU beim Bürgergespräch in Altendorf erfragen. Und die bekamen sie auch zu hören: Vor allem einige Döllnitzer forderten die Stadträte auf, sich für die versprochenen Anpflanzungen an der Photovoltaikanlage zu kümmern.

Schon mehrfach habe man an die Stadt das Problem herangetragen, ohne dass es eine Reaktion gegeben habe. Die Anlage ist schon länger in Betrieb nur die im Genehmigungsverfahren vorgeschriebene Bepflanzung sei noch immer nicht verwirklicht, kritisierten die Döllnitzer. Die Stadträte versprachen, sich vordringlich um dieses Problem zu kümmern.

Zu Beginn der Versammlung im Gasthaus Popp freute sich Ortsvorsitzender Andreas Reindl über die unerwartet große Resonanz des Termins. Neben den Döllnitzern waren Altendorfer, Eichelberger und Pfaffenreuther gekommen, um mit der CSU zu diskutieren. Reindl unterstrich, dass die seit rund 30 Jahren bestehende Tradition der Bürgergespräche fortgeführt werden soll.

Gute Entwicklung

Fraktionssprecher Eugen Schmidt zog Bilanz der vergangenen Jahre. Er freue sich, dass das Industriegebiet Döllnitz sich so gut entwickelt hat. Die Ansiedlung der Firma ATP setze die positive Arbeit der früheren Jahre fort. Weiter gab Schmidt bekannt, dass die Vergabe der Bauarbeiten für den Neubau der Straße zwischen Pfaffenreuth und Eichelberg anstehe.
Kurz ging er auch auf die Probleme in der Freizeit- und Erholungsanlage ein. Er bezeichnete es als erfreulich, dass die Forderung von Willi Neuser nach einem "Runden Tisch" endlich umgesetzt werde. Er hoffe, dass man die Probleme nun in den Griff bekommt. Zur Zeit würden die Bäume im Uferbereich entfernt, danach sollen auch die Baumstümpfe verschwinden. Außerdem soll der Sand im Strandbereich ausgetauscht werden. Einig sei man sich im Stadtrat auch darüber, dass die Algen nochmals gemäht werden sollen. "Sind all diese Maßnahmen vollzogen, müsse man abwarten, wie sich das Wasser entwickelt", unterstrich Schmidt.

Kritisch betrachtete Schmidt die Situation im Gebiet "Bändel". Er bedauerte, dass die Stadtverwaltung mit den Besitzern der Grundstücke und der Stadel nicht gesprochen, diese stattdessen vor vollendete Planungen gestellt habe. "Das war der falsche Weg." Als falsch bezeichnete Schmidt auch das Verhalten der SPD-Fraktion bei der Umgestaltung der Hauptstraße. Andere Kommunen sanieren derartige Straßen, ohne sie zu Gemeindeverbindungsstraßen herabzustufen. Eine Herabstufung bedeute für die Anlieger finanzielle Mehrbelastung. "Wer tut sich freiwillig eine derartige Straße an?"

Täglich "zugeparkt"

In der Diskussion bemängelten die Döllnitzer, dass die Stadt den Bewuchs entlang der Straße nach Pressath total beseitigen ließ. Das sei unverständlich, weil auch Bäume und Sträucher verschwanden, die nicht gekennzeichnet waren. Einige Bäume hätte man sicherlich stehen lassen können, meinten die Döllnitzer. Gut kam die Verkehrs- und Parksituation im Bereich der Schule an. Durch die neuen Busparkplätze habe sich die Sicherheit enorm verbessert. Weniger gut kam an, dass der Wendehammer für die Schulbusse fast täglich "zugeparkt" ist. Hier sollte die Polizei tätig werden.
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