Schützenverein nimmt Schießstände im Erdgeschoss des ehemaligen Zöllner-Hauses in Betrieb
Neue Heimat ein Volltreffer

Im ehemaligen Zöllner-Haus waren bis 2012 die Mitarbeiter des Leerstandskonzeptes untergebracht. Nun wurde hier vom Schützenverein eine Schießanlage eingerichtet.
Lokales
Altendorf
02.09.2014
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Nach der Innenrenovierung des Erdgeschosses im ehemaligen Zöllner-Haus und der Einrichtung einer neuen Schießanlage können beim Schützenverein Altendorf ab sofort wieder die Büchsen krachen. Die Jungschützen und auch die Senioren haben am Freitag auf den neuen Schießständen ihre Treffsicherheit unter Beweis gestellt und fleißig für die nächsten Wettkämpfe trainiert.

Der Schützenverein Altendorf wurde 1902 gegründet und war seither in der Brauereigaststätte Goetz beherbergt. Nun bot sich die Möglichkeit, dass sich der Verein in dem von der Gemeinde vor einigen Jahren gekauften ehemaligen Zöllner-Haus eigene Räumlichkeiten einrichten kann. Das Haus in der Alten Schulstraße war nach Beendigung des Leerstandskonzeptes seit 2012 nicht mehr bewohnt. Die Gemeinde stellte daher dem Schützenverein das Erdgeschoss zur Verfügung.

Der Sachverständige für Schießanlagen, Georg Schönberger, bezeichnete bei einer Besichtigung die Einrichtung einer eigenen Schießanlage in dem Gebäude als eine sehr günstige Gelegenheit. Er fertigte daraufhin einen Plan an, dem der Gemeinderat ohne Einwände zustimmte. Damit werde das Haus wieder eine Nutzung zugeführt, und es ist außerdem ein Leerstand im Ort weniger, war der Tenor im Gremium. Die Kosten für den Umbau und die Einrichtung hatte jedoch der Verein selbst zu tragen.

In dem Haus waren vor allem für die Einrichtung des Schießstandes einige Umbauarbeiten erforderlich, damit die Sicherheitsvorschriften für den Schießbetrieb eingehalten werden können. Wegen der notwendigen Mindestlänge von zehn Metern mussten die Zimmer an der Südseite zu einem Raum zusammengelegt werden. Ein kleiner möblierter Aufenthaltsraum schließt sich an. Getrennte Toiletten waren bereits vorhanden.

Viele Eigenleistungen

Um die Kosten für den Verein möglichst gering zu halten, wurden die Umbauarbeiten im Erdgeschoss des Gebäudes von den Mitgliedern in freiwilligen Eigenleistungen erbracht. Nachdem der neue Schießstand offiziell abgenommen wurde und auch das Landratsamt in der letzten Woche "grünes Licht" für die Nutzungsänderung gegeben hat, konnte der Schießbetrieb nach mehreren Monaten Pause wieder aufgenommen werden.

Am Freitag fand das erste Übungsschießen statt. Besonders viele Jugendliche waren gekommen, um die neue Schießanlage nicht nur zu besichtigen, sondern auch einmal auf eine Scheibe anzulegen. Unter der Anleitung von Schützenmeister Willi Lindhof und seines Stellvertreters Günter Fulek durften sie nach vorheriger Einweisung schießen. Schützenmeister Willi Lindhof freute sich über den Besuch und die anerkennenden Worte zur gelungenen Einrichtung des neuen Heims.

Die Schützen treffen sich ab sofort jeden Dienstag und Freitag ab 19.30 Uhr im Schützenheim zum Übungsschießen. Jugendliche, aber auch andere Interessenten, können sich unverbindlich beteiligen. Es ist immer eine Schießaufsicht vorhanden.
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