04.07.2005 - 00:00 Uhr
AltendorfOberpfalz

Spätberufener Priester feiert erstes Messopfer in seiner Heimatgemeinde - Über kunstvoll ...: Armin Maierhofer folgt dem Ruf des Herrn

von Richard AltmannProfil

Die Gemeinde war für den großen Tag festlich herausgeputzt: Fleißige Hände hatten farbenfrohe Blumenteppiche gelegt, über die Primiziant Armin Maierhofer zur Feier seines ersten Messopfers schritt.

Den Festplatz in Murglhof zierte ein aufwändig mit üppiger Blumenpracht geschmückter Außenaltar. Um ihn hatten sich die Amtsbrüder aus der Pfarrgemeinde Altendorf, die schon vor langen Jahren dem Ruf des Herrn gefolgt waren, gemeinsam mit Dekan Manfred Strigl versammelt.

Nachdem die jüngste Schwester Maierhofers die Primizkerze angezündet hatte, ging Primizprediger Pfarrer Robert Ammer auf die Motivation des 40-Jährigen ein, Geistlicher zu werden. Armin Maierhofer ist ein Spätberufener, denn er übte bereits 14 Jahre den Beruf des Großhandelskaufmannes aus, bevor er sich entschied Priester zu werden.

Den Weg dahin beschrieb der Neupriester in einem Brief an seine Cursillio-Kollegen. Nach einer Wallfahrt nach Medjugorje hat er begonnen den Rosenkranz zu beten. Dann ist er zur Cursillo-Bewegung gekommen und Mitarbeiter geworden. Dort spürte er zum ersten Mal die Berufung zum Priestertum. Auch eine Pilgerreise in die Türkei "auf den Spuren des heiligen Paulus" war ein wichtiger Impuls für seine Entscheidung.

Nach der Predigt dann der große Augenblick: Armin Maierhofer feierte zum ersten Mal alleine die heilige Eucharistie.

Nach dem Primizsegen bedankte sich der Geistliche bei allen Helfern, die in langer Vorbereitungsarbeit dazu beigetragen hatten, diesen Tag so unvergesslich zu gestalten.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.