Ausbau des Birkenwegs

Die Anlieger des Birkenweges in Altendorf wollen ihren Zufahrtsweg in Eigenregie ausbauen und mit einem Betonpflaster staubfrei machen. Die Gemeinde übernimmt einen Teil der Materialkosten. Zuvor sind allerdings noch Arbeiten an der Wasserversorgung und am Abwasserkanal erforderlich. Bild: haa
Politik
Altendorf
07.12.2016
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Die Anlieger des Birkenweges in Altendorf wollen ihren Zufahrtweg in Eigenregie ausbauen. Zuvor sind allerdings noch Arbeiten an der Wasserversorgung und am Abwasserkanal erforderlich. Der Mühlweg in Oberkonhof wird zum Feldweg abgestuft. Die Gemeinde fordert Mindestabstände zu Windkraftzonen.

In einer Gemeinschaftsaktion beabsichtigen die Anlieger des Birkenweges, ihren Stichweg, der von der vom Zellweg aus ihre Anwesen erschließt, mit einem Betonpflaster staubfrei zu machen. Dabei beantragten sie bei der Gemeinde die Übernahme der Materialkosten. Der Gemeinderat beschloss in einer früheren Sitzung, einen Betrag von maximal 6000 Euro beizusteuern.

Bei der vorweg durchgeführten Befahrung des Kanals wurden hingegen einige kleinere Schäden ausfindig gemacht. Nach Begutachtung des Architekturbüros Weiß, können diese jedoch von den Schächten aus behoben werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 2 500 Euro und werden von der Gemeinde übernommen.

Vor den Sanierungsarbeiten will der Zweckverband zur Wasserversorgung jedoch die Wasserleitung in den Birkenweg gleich noch komplett erneuern. Zur Sicherung der Löschwasserversorgung wird außerdem auch noch ein Unterflurhydrant installiert. Allerdings können diese Arbeiten, aus Termingründen, erst im Frühjahr ausgeführt werden, gab Bürgermeister Georg Köppl bei der Gemeinderatsitzung bekannt.

Die Mühlwege I und II in Oberkonhof stellen nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz keine Ortsstraße dar. Mit den Wegen werden zwar drei Wohnhäuser mit erschlossen, doch die Wege werden überwiegend zur Bewirtschaftung der hinterliegenden landwirtschaftlichen Flächen benützt. Wegen der zu geringen Verkehrsbedeutung erfolgt daher eine Abstufung zu öffentlichen Feld- und Waldwegen.

Dem von Verena und Philipp Mardanow eingereichten Baugesuch auf Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Einliegerwohnung und Doppelgarage in der Markfelder-Siedlung wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Mindestabstände gefordert

Aufgrund neuer Anforderungen aus der Rechtsprechung hat der Planungsverband Oberpfalz-Nord beschlossen, die 22. Änderung des Regionalplans in einer Neufassung des Teilabschnittes Windenergie durchzuführen. Die Fortschreibung beinhaltet die Ausweisung oder Aufnahme von Vorrang- und Vorbehaltsgebieten für Windkraftanlagen, in denen eine Windkraftnutzung möglich ist. Die Gemeinde Altendorf wurde in diesem Zusammenhang, wegen des Vorranggebietes SAD 05 östlich Pischdorf im Gemeindegebiet Guteneck, zur Stellungnahme aufgefordert.

In der Begründung zu den Ausschluss- und Restriktionskriterien zu Siedlungsflächen wird erläutert, dass in Bereichen mit Wohnfunktion im Außenbereich, ein Abstand von 800 Meter vorgesehen ist. Die Gemeinde Altendorf fordert daher, wie bereits bei der Bauleitplanung der Gemeinde Guteneck festgehalten, dass der Abstand der Windkraftzone nach der 10H-Regelung auch für die Ortschaft Dürnersdorf eingehalten wird.
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