23.04.2017 - 16:22 Uhr
AltendorfOberpfalz

Gemeinderat Altendorf besichtigt Außenanlage Schadhafte Mauern an der Schule

Aus gegebenem Anlass besichtigte der Gemeinderat vor seiner Sitzung die Außenanlagen der Grundschule Altendorf. Der Grund: Die obere Mauer entlang des Radweges ist durch die Wurzeln der Bäume teilweise beschädigt. Ferner ist der Maschendrahtzaun entlang der Trossauer Straße erneuerungsbedürftig.

Der Gemeinderat hat vor seiner Sitzung die Außenanlagen der Grundschule Altendorf besichtigt. Die obere Mauer entlang des Radweges ist durch die Wurzeln der Bäume teilweise beschädigt. Deshalb werden die Bäume, die oben neben der Mauer gewachsen sind, entfernt. Bild: haa
von Hermann HaasProfil

Eine Sanierung der Mauer, die aus Betonguss hergestellt ist und das Grundstück zum ehemaligen Bahngleis hin abgrenzt, scheidet aus. Es werden jedoch im Herbst die Bäume, die oben neben der Mauer gewachsen sind, entfernt, damit die Wurzeln das Mauerwerk nicht weiter schädigen. Dann - so die Meinung im Rat - hält die Mauer auch noch etliche Jahre.

Auch die Mauer sowie der Maschendrahtzaun entlang der Trossauer Straße sind schadhaft. Hier wird als erste Maßnahme der Zaun erneuert. Weiter ist auch das Eingangstor stark abgenützt und schließt nicht mehr. Hier will die Gemeinde mit einer Fachwerkstatt Kontakt aufnehmen, ob das Tor wieder instand gesetzt werden kann. Andernfalls werden Angebote für ein neues Tor eingeholt, befand der Gemeinderat.

Gefahr von Schimmel

Weiter wurden an den Schnittstellen der Wärmedämmung an der Außenfassade der Schule Schwundstellen festgestellt. Hier kann Feuchtigkeit eindringen, so dass schließlich Schimmel entsteht. Auch hier sollen kurzfristig Gegenmaßnahmen getroffen werden, damit keine Schäden auftreten.

In einer Gemeinschaftsaktion werden die Anlieger des Birkenweges ihren Stichweg, der vom Zellweg aus ihre Anwesen erschließt, mit einem Betonpflaster staubfrei machen. Zuvor will der Zweckverband zur Wasserversorgung jedoch die Wasserleitung in den Birkenweg komplett erneuern. Zur Sicherung der Löschwasserversorgung wird zusätzlich auch noch ein Unterflurhydrant installiert. Außerdem werden die Schäden am Kanalsystem durch die Gemeinde behoben. Die Firma Süß wird in dieser Woche mit den Erdarbeiten beginnen. Danach können dann die Pflasterarbeiten erfolgen. Dem Bauantrag von Reinhold und Maria Dirschwigl aus Willhof auf Ausbau des Dachgeschosses und Errichtung von Dachgauben erteilte das Gremium das gemeindliche Einvernehmen.

Nächstes Jahr Jubiläum

Bürgermeister Georg Köppl gab bekannt, dass Altendorf im Traditionsbuch des Klosters Reichenbach im Jahr 1118 erstmals urkundlich erwähnt wird. Hier ist Erchenbert von Altendorf als Zeuge bei der Gründung des Klosters aufgeführt. Wie lange Altendorf davor schon bestand, ist allerdings nicht erwähnt.

Der Bürgermeister befand, dass dieses "Jubiläum" nicht spurlos an Altendorf vorüber gehen, sondern schon gebührend begangen werden sollte. Wie und in welchem Rahmen gefeiert werden könnte, wird noch gesondert festgelegt. Diese Aufgabe soll dann ein Festausschuss übernehmen. Hierzu wird in den nächsten Wochen eine Versammlung mit den Vereinen und Institutionen der Gemeinde einberufen.

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