06.04.2018 - 20:00 Uhr
AltendorfOberpfalz

Gemeinderatsitzung Für Parkplätze erst Ortskernplanungen abwarten

Die Parkplätze entlang der Trossauer Straße ab dem Christusgarten sind nicht gerade in gutem Zustand. Die Gemeinde will deshalb eine neue Asphaltschicht aufbringen lassen. Doch davon wird abgeraten.

Die Parkplätze entlang der Trossauer Straße sind teilweise in schlechtem Zustand. Die Schäden werden erst einmal ausgebessert, bis feststeht wie die neuen Planungen für die Ortskernsanierung aussehen. Bild: haa
von Hermann HaasProfil

Die Firma Huber-Rappl hat bei einer Besichtigung der Parkzeile festgestellt, dass der momentane Asphaltbelag wegen zu geringer Stärke nicht abgefräst werden kann. Außerdem wäre es schade, hier eine neue Tragschicht, die knapp 8000 Euro kosten würde, aufzubringen, da der Unterbau zu wenig Tragfähigkeit aufweist. In einigen Jahren würde die Fläche wieder die gleichen Senkungen haben, wie jetzt.

Ein neuer Unterbau würde wahrscheinlich nochmals die gleiche Summe kosten, wurde im Gemeinderat gemutmaßt. Außerdem befürchteten die Räte, dass eventuell auch die darunter liegende Verrohrung des Trossauer Baches schadhaft sein könnte. Das käme dann extrem teuer. Schließlich kam man im Gremium überein, die Maßnahme einstweilen nicht weiter zu verfolgen.

Bach bleibt zu

Vielmehr soll abgewartet werden, was in den neuen Planungen für die Ortskernneugestaltung, die in absehbarer Zeit erstellt werden, vorgesehen ist. In früheren Plänen war schon einmal angedacht, den Parkplatz anders anzuordnen und den Trossauer Bach wieder teilweise zu öffnen. Doch hier wurden im Gremium gleich Stimmen laut: "Den Bach machen wir nicht mehr auf."

Zunächst werden die vorhandenen Schäden erst einmal ausgebessert. Außerdem wurde vorgeschlagen, die Parkplätze zu markieren, damit sie besser genutzt werden können. Angeregt wurde auch, beim Gelände bei der ehemaligen Telefonzelle, zusätzliche Stellplätze anzulegen.

Baugrund untersuchen

Beim Ausbau der Gemeindestraße von Dürnersdorf nach Enzelsberg ist eine Baugrunduntersuchung des Aushubmaterials auf Schadstoffe erforderlich. Der Auftrag geht an die Firma IFB, die mit 14 052 Euro das günstigste Angebot abgab. Davon entfallen 8993 Euro auf die Gemeinde Altendorf und der andere Betrag, auf die am Bau mit beteiligte Gemeinde Niedermurach. Weiter ist für das Bauvorhaben eine Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination gemäß der Baustellenverordnung erforderlich. Diese Aufgabe wird vom Ingenieurbüro Weiß zum Preis von 2845 Euro wahrgenommen. Auch hier werden die Kosten wieder, nach dem errechne-ten Schlüssel, unter den beiden Gemeinden aufgeteilt. Für die Vorschlagsliste für Schöffen für die Amtsperiode 2019 bis 2023 wurde Angelika Wilholm nominiert. Bei der Überprüfung der Blitzschutzanlagen am Klärwerk, am Kindergarten und am Gemeindezentrum zeigten sich mehrere Mängel, die durch Materialermüdung entstanden sind. Es ging aber bisher nur ein Angebot für die Beseitigung dieser Fehler ein.

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