Nikolaus hat große Fangemeinde

Zahlreich kamen die Gäste zum 12. Altendorfer Adventsmarkt und genossen das heimelige Ambiente. Bilder: tja (2)
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Altendorf
03.12.2016
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St. Nikolaus hatte süße Lebkuchenhäuschen im Gepäck.

Der "leise rieselnde Schnee" kam nur aus den Instrumenten der Edelweiß-Kapelle. Doch auch ohne Schnee setzte der Adventsmarkt ein vorweihnachtliches Glanzlicht und bescherte bei idealen "Glühwein-Temperaturen" zwei stimmungsvolle Tage zur Einstimmung auf Weihnachten.

Als im Jahre 2005 anlässlich der Einweihung des neuen Pfarrheims der Adventsmarkt "geboren" wurde, hätten sich wohl die Wenigsten träumen lassen, dass er zur Dauereinrichtung wird. Heuer gab es bereits die zwölfte Auflage mit so viele Besuchern wie selten zuvor. Neben den Einheimischen fanden außergewöhnlich viele auswärtige Gäste den Weg in den Pfarrgarten und das "Haus der Pfarrgemeinde" und zeigten sich beeindruckt vom heimeligen Ambiente.

Viele fleißige Hände aus Vereinen und Organisationen hatten unter der Regie des Pfarrgemeinderates an und in den 13 einheitlichen Holzbuden mit Lichterketten, Zweigen und Weihnachtsschmuck für ansprechenden Budenzauber gesorgt, und auch ein Dutzend Verkaufsstände im Pfarrheim lud zum Einkauf ein. In Feuerkörben und Tonnenöfen knisterte das Holz und verbreitete wohltuende Wärme.

Musikalisch lenkte am Samstagabend die Blaskapelle Auerbachtal auf die Advents- und Weihnachtszeit hin, und am Sonntagnachmittag nahm die Blaskapelle "Edelweiß" die Besucher mit auf eine Reise durch die Adventszeit. Pfarrer Johann Wutz fand bei der Markteröffnung lobende Worte für die vielen Helfer und die Aussteller, die mit ihrem gelungenen Gemeinschaftswerk zum Verweilen, zur Unterhaltung und zur Einstimmung auf das Christfest einluden. In der Bastelwerkstatt durften die Kinder nach Herzenslust Engel produzieren und im Bilderbuchkino die faszinierende Geschichte von Finsterstern und Funkelstein erfahren: Finsterstern wird ständig von den anderen Sternen ausgelacht, weil er nicht so schön leuchtet wie sie und springt deshalb auf die Erde. Dort trifft er auf einen funkelnden Stein, der auch immer gehänselt wird, und gemeinsam werden sie ein unschlagbares Team.

Viele Hobbykünstler

Teamarbeit war auch an den Essensständen gefragt, damit Hunger und Durst gestillt werden konnten. Erstmals servierte die Rottendorfer Feuerwehr Dotsch mit Kraut und Apfelmus. 65 Kilo Kartoffeln mussten geschält und gerieben werden, um der Nachfrage Herr zu werden. "Hüttengaudi" war beim Sportverein angesagt. Ein Novum war die "Budengemeinschaft" Schöberl/Stengl. Wer sich hier Crêpes, Schokospieße oder Glühsecco schmecken ließ, tat das für einen guten Zweck: Der Erlös geht an die Fronhofer Schlosskapelle.

An der Würstlbude bildeten sich zeitweise Schlangen, und nebenan sorgten Plätzchen und Stollen für eine süße Verführung. Mit Honigmet und Glühwein konnte man sich innerlich aufwärmen und an der Losbude das kleine Glück versuchen. Leckere Kuchen und andere selbst gemachte Köstlichkeiten füllten das Adventscafé des Frauenbunds bis auf den letzten Platz. Auch deren Adventskränze waren zum ersten Advent begehrt. Bei Georg Killermann konnte man die begehrten Heimatbüchlein erwerben.

Mit dem Verkauf von Olivenschnitzereien werden christliche Familien in Bethlehem unterstützt. Maierhofer'sche Reiserbesen, Meisterwerke aus der Krippenwerkstatt Zitzmann, Gehäkeltes, Gestricktes und Geklöppeltes aus Willhof, Hölzernes aus Fronhof, Gelees und Liköre à la Grundler, Schwarz'sche Honig- und Wachsprodukte, handgefertigte Armbänder und Ohrringe, Schmuckschatullen, Filzschuhe, Schals, Westen und Kissenbezüge - die Aufzählung ließe sich lange fortsetzen - bereicherten das Angebot.

Eine große Fangemeinde hatte St. Nikolaus samt Engel - kein Wunder, sie hatten Lebkuchenhäuschen im Gepäck. Zum Abschluss gab es heuer "rockige" Klänge.
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