Altenstädter Aktive mit Löschfahrzeug gut aufgestellt - Rückblick auf arbeitsreiches Jahr
Feuerwehr auf dem neuesten Stand

43 Aktive, davon elf Atemschutzgeräteträger und drei Jugendliche, bringen sich mit vollem Einsatz bei der Ortsteilwehr ein. Im vergangenen Jahr, in dem die Wehr mit dem neuen Staffellöschfahrzeug 10/6 ausgestattet wurde, bewältigten sie 16 Einsätze, informierte Kommandant Anton Striegl bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Vitzthum-Kleber.

Die Einsätze gliederten sich in drei Brandfälle, neun technische Hilfeleistungen von der Ölspurbeseitigung bis zur Schneeentfernung von Dächern und vier Sicherheitswachen bei Veranstaltungen. 103 Helfer haben 215 ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Arbeitsreich war das Jahr in jedem Fall, denn das Gerätehaus musste einer eingehenden Umbaumaßnahme wegen des neuen Fahrzeugs unterzogen werden.

Der ganze Stolz

"Das Fahrzeug ist nun der ganze Stolz der Feuerwehr", verriet der Kommandant. Deswegen hielten die Kameraden auch wöchentlich Übungen ab, um sich mit dem neuen Einsatzfahrzeug vertraut zu machen und für den Ernstfall gerüstet zu sein.

Vorsitzender Georg Lang gab den Mitgliederstand mit 207 Personen an. Davon sind 41 Ehrenmitglieder. Bei der Brunneneinweihung in Altenstadt übernahm der Verein die Bewirtung. Seither stehe eine von Bürgermeister Andreas Wutzlhofer versprochene Pfanne Leberkäs noch aus, merkte Lang schmunzelnd an.

Durch die Teamfähigkeit bewältigte man auch das Open Air im Jubiläumsjahr der Stadt. Die Einweihung des neuen Staffellöschfahrzeugs am 13. Oktober war zweifellos bemerkenswert. Langs Dank galt der Stadt für die Summe von fast 100 000 Euro und der Regierung der Oberpfalz für die Förderung in Höhe von 40 500 Euro.
Einen erheblichen Anteil für die Teilbeladung und die Renovierung des Gerätehauses leistete auch die Feuerwehr selbst, wie der Kassenbericht von Markus Schönberger offenbarte. Die Kassenprüfer Gerhard Pohl und Michael Sollmann fanden keine Lücke in der Kassenführung.

"Das Löschfahrzeug hat die Feuerwehr Altenstadt in jedem Fall verdient", unterstrich zweiter Bürgermeister Horst Frötschl. Technisch und ausbildungsmäßig sei die Feuerwehr auf dem neuesten Stand. "Ihr seid ein Aushängeschild." Auch im gesellschaftlichen Bereich ließen die Floriansjünger weit über die Region hinaus aufhorchen.

Auch Kreisbrandinspektor Johann Rewitzer dankte der Stadt für die Bereitstellung der Gelder für das Einsatzfahrzeug. Kreisbrandmeister Martin Weig bestätigte ebenfalls, dass die Feuerwehr mit dem neuen Fahrzeug gut aufgestellt sei. Außerdem hob er die gemeinsamen Übungen mit der Vohenstraußer Stützpunktwehr hervor, die sich nicht nur auf die Zusammenarbeit bei Ernstfällen beschränkten.
Bevor Vorsitzender Georg Lang verdiente Mitglieder ehrte, ernannte er Peter Völkl, der 18 Jahre an der Spitze des Vereins stand, zum Ehrenvorsitzenden. Als Neumitglied konnte Christine Wiedermann gewonnen werden.

70 Jahre bei der Feuerwehr im Ortsteil ist mittlerweile Erich Vitzthum. Wegen Erkrankung nahm seine Ehefrau Emma die Ehrung entgegen. 60 Jahre sind es bei Eduard Eckl, Fritz Baier und Michael Lang. Ein halbes Jahrhundert gehören dazu: Max Frischholz, der ehemalige Kommandant Gerhard Hilburger, Johann Forster, Johann Gruber, Alfred Kowal, Johann Führnrohr, Rudolf Kunze, Wolfgang Grötsch, Otto Rupprecht, Herbert Bäumler, Walter Gilch und Max Seidl.

40 Jahre Mitglied

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt: Gerhard Reindl, Dieter Gollwitzer, Alfons Sauer, Anton Hufnagl, Johann Busch, Simon Rupprecht, Josef Mayer, Michael Wenzl, Gerhard Gösl und Georg Ertl.

25 Jahre sind in der Feuerwehr dabei: Markus Schönberger, Markus Lehner, Christian Thielsch, Otmar Scharnagl, Josef Haberkorn, Josef Bodensteiner, Christian Braun, Heiko Rupprecht, Werner Sigl und Sandro Kunze.
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