Kreisvorsitzender Rewitzer erinnert in VdK-Mitgliederversammlung an demografischen Wandel
"Verband mehr denn je gefordert"

"Die hohe Mitgliederzahl von derzeit 477 Personen zeigt deutlich, dass die Arbeit des Sozialverbandes VdK in der Öffentlichkeit absolute Anerkennung findet." Davon war Ortsvorsitzender Erich Völkl bei der Mitgliederversammlung am Samstag in der Gastwirtschaft "Schloßwirt" überzeugt.

Obwohl sich die wirtschaftliche Lage derzeit in Deutschland relativ gut darstelle, sei die soziale Lage vieler Menschen, besonders die der Rentner, Behinderten und Pflegebedürftigen, eher schlechter geworden. "Leider wurden im abgelaufenen Vereinsjahr 14 Mitglieder auf ihrem letzten Weg begleitet." Trotzdem strebe der Ortsverband nach wie vor die 500er- Marke an.

Für den gesellschaftlichen Part des VdK sei überwiegend der Ortsverband in der Pflicht und zur intensiven Beratung stünden die Vertreter vom Kreisverband zur Verfügung, sagte Völkl. Der Redner blickte auf zahlreiche Veranstaltungen zurück.

Angebot erweitert

Brigitte Karl berichtete über den Reha-Sport. Neben der Trockengymnastik werde vor allem auch Wassergymnastik im Moosbacher Hallenbad angeboten. Mittlerweile konnte das Angebot dank des Übungsleiters Hans Stock erweitert werden. Interessierte sollten sich bei der VdK-Kreisgeschäftsstelle in Weiden informieren und anmelden.

Kreisvorsitzender Josef Rewitzer lobte die Aktivitäten des Ortsverbandes. Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen wäre ein derartiger Verband wie ein "Engel ohne Flügel". Deutschland werde sich wegen des demografischen Wandels stark verändern, deshalb sei der VdK mehr denn je gefordert.
Als Mitglied des größten Selbsthilfeverbandes forderte Rewitzer, noch ein größeres Augenmerk auf die Behinderten zu legen. Unter anderem wünschte er die barrierefreie Gestaltung von Ortschaften. In seinem Wohnort Pleystein seien zum Beispiel die Gehwege noch unüberbrückbare Hindernisse.

In diesem Zusammenhang sagte Völkl zu, dass man auch in Vohenstrauß die Gehwegsituation aus Sicht eines Rollstuhlfahrers überprüfen wolle, obwohl hier durch abgesenkte Bordsteine schon viel getan wurde.

Über das komplexe Thema des Erbrechts referierte im Anschluss Notarin Simone Lang. "Notarielle Testamente beugten unliebsamen Überraschungen vor."

Zweiter Bürgermeister Horst Frötschl forderte die Mitglieder auf, Erbangelegenheiten rechtzeitig zu klären, denn nirgends werde so viel gestritten wie beim Nachlassgericht. Als ehemaliger Gerichtsmitarbeiter habe er dies immer wieder erfahren.

Mitglieder geehrt

Abschließend ehrte Völkl noch eine Reihe von Mitgliedern. 30 Jahre hält Gerhard Rump dem Ortsverband die Treue. 25 Jahre : Ruth Schlechta, Martha Wurdack, Maria Karl, Ernestine Bartl, Maria Kienast, Wilhelm Krämer, Hans Hoch, Josef Zilbauer, Thomas Krieger und Anton Meisinger geehrt.

10 Jahre : Erika Balk, Elisabeth Ring, Vera Zwick, Anita Meier, Sabine Haase, Josef Ring, Siegfried Holzgartner, Albert Beer, Friedrich Lang, Josef Troidl, Gerhard Süß, Dietrich Zeus, Hans Ertl, Mario Tischler, Georg Balk.
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