01.11.2017 - 15:10 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

AsF-Unterbezirkskonferenz mit Neuwahlen Sabine Zeidler weiterhin AsF-Vorsitzende

Tätigkeitsberichte, ein Referat und Neuwahlen standen im Mittelpunkt der AsF-Konferenz des Unterbezirks Weiden-Neustadt-Tirschenreuth in der Gaststätte "D'Wirtschaft". Die Stimmberechtigten der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen bestätigten Sabine Zeidler als Vorsitzende. Wiedergewählt wurden auch die Stellvertreterinnen Johanna Kraus und Gabi Laurich. Als neue Stellvertreterin kam Susi Bittner hinzu. Manuela Wienand fungiert als Schriftführerin.

Sabine Zeidler (Mitte) wurde erneut zur Vorsitzenden des AsF-Unterbezirks gewählt. Landtagsabgeordnete Annette Karl (Vierte von rechts) referierte über Frauenpower in der Oberpfalz-SPD. Bild: sm
von Werner SchmolaProfil

Dem Vorstand gehören außerdem Maria-Jose Adam, Sybille Bayer, Lotte Bertelshofer, Andrea Egner, Angela Erfurt, Landtagsabgeordnete Annette Karl, Karin Neugirg, Brigitte Scharf, Sonja Schreglmann, Elisabeth Schreyer, Cornelia Spitaler, Dr. Sema Tasali-Stoll und Christine Trenner an. Die SPD-Frauen wählten zudem noch die Delegierten und deren Ersatzfrauen zur AsF-Bezirkskonferenz.

Die Vorsitzende sprach in ihrem Tätigkeitsbericht über die zurückliegenden drei Jahre über Sitzungen, Ausflüge, Arbeitsfrühstücke und -brotzeiten, Pressegespräche und Vieles mehr. Sie erinnerte an den Einsatz der SPD-Frauen im Unterbezirk zur Rente und die Veranstaltung zum Thema "Gerechte Frauenpolitik, Flexi-Rente, Minijob". Geplant ist heuer unter anderem noch ein Besuch des Aribo-Hotels in Erbendorf.

"Starke Frauen für die Oberpfalz" hatte Landtagsabgeordnete Karl ihr Referat überschrieben. Die Abgeordnete verwies auf die Gleichberechtigung von Männern und Frauen sowohl im Berufsleben als auch in der Politik. "Qualifikation, Engagement und der Wille müssen zählen." Da bräuchten sich die Oberpfälzer Frauen nicht zu verstecken. Gerade bezogen auf die SPD sprach sie von einer "Frauenpower in der Oberpfälzer SPD" und von einer "starken Oberpfalz nur mit starken Frauen".

Leider sei die Gleichstellung am Arbeitsmarkt noch längst nicht erreicht. Frauen verdienen weniger und Frauen seien in den Führungsebenen deutlich unterrepräsentiert. Auch die Frauenerwerbsquote liege erheblich hinter den Männern zurück. Frauen müssten oft Beruf und Familie unter einen Hut bringen. Karl tritt deshalb für einen weiteren Ausbau von Kindertageseinrichtungen und Ganztagsschulen ein.

Im Zusammenhang mit der Rente sprach sie die Armutsproblematik an. Weitere Themen betrafen Gewalt gegen Frauen, das Verhältnis verschiedener Generationen in der Region und den demografischen Wandel sowie den sozialen Wohnungsbau und die medizinische Versorgung.

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