27.04.2017 - 15:36 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Bauausschuss diskutiert Umgestaltung Bänke auf den Pfarrplatz

Die Umgestaltung des Pfarrplatzes rückt näher. Der Bauausschuss beschäftigt sich mit Details, darunter auch der Wahl des Bodenbelags.

Stadtplaner Klaus Stiefler (Vierter von links) stellte den Mitgliedern des Bauausschusses Muster für die Pflasterung des Pfarrplatzes nach der Umgestaltung vor. Bild: sm
von Werner SchmolaProfil

Die Räte entschieden sich für Betonpflaster teilweise im sogenannten wilden Verband und teilweise in Reihen verlegt. Stadtplaner Klaus Stiefler vom Büro RSP-Architekten aus Bayreuth präsentierte dem Gremium die aktuelle Planung zur Neugestaltung des Areals. Wie der Gemeinderat entschieden hat (wir berichteten), bleibt die Bushaltestelle unverändert. An den Zufahrten zum Pfarrplatz schlug Stiefler eine Begrünung mit Baumreihen vor. Sie sollen die dahinter liegenden Gebäude etwas verdecken.

Der Architekt plant einen optisch abgegrenzten, lebendigen Innenbereich in der Mitte des Pfarrplatzes mit einer Pflasterung im wilden Verband und einen Randbereich mit einer Pflasterung in Reihen. Um den so in der Mitte entstehenden Raum will Stiefler Bänken platzieren. Vor dem Museum könnte eine Fläche mit eingefärbtem Asphalt und eingearbeiteten Glaspartikeln einen Bezug zur ehemaligen Glasindustrie schaffen. Mit einem Band könne man zudem eine Verbindung zur Goldenen Straße herstellen. Als Beleuchtung empfahl er Pollerleuchten sowohl an den Einfahrten, als auch um den Aufenthaltsbereich herum.

Einen Baum neben dem alten Schulhaus will der Planer erhalten und mit einer Baumscheibe oder einer Rundbank gestalten. Die privaten Stellplätze am Schulhaus bleiben ebenfalls. Diskussionen gab es über weitere Stellplätze, da durch die Umgestaltung einige Parkmöglichkeiten verloren gehen. Auch die Zufahrten zu den Anliegern und zum Friedhof sollten bleiben. Schließlich müsste auch noch der Winterdienst im befahrbaren Bereich möglich sein.

Das Gremium einigte sich, den Pfarrplatz als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen und darin weitere Parkmöglichkeiten zu kennzeichnen. Zudem soll es Parkplätze in den beiden Einmündungsbereichen geben. Geachtet wird zudem auf Barrierefreiheit, die aber aufgrund der Höhenverhältnisse nur vom Friedhof her gewährleistet werden kann.

Stiefler regte ein Torportal als Abgrenzung zur alten Kirche an. Das aber gefiel den Räten nicht. Stattdessen regten sie im Boden eingelassene Lichtstrahler als optische Abgrenzung an. Nun muss sich noch der Gemeinderat mit den Vorschlägen beschäftigen.

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