26.04.2018 - 21:50 Uhr
Oberpfalz

Dominik Schraml in GT 4 European Serie Sechster Auftaktrennen ganz o.k.

Altenstadt/Zolder. "Wir liegen in der Profi-Amateur-Wertung auf Platz sechs. Alles im Lot", sagt Dominik Schraml nach dem ersten Rennen in der GT 4 European Serie. Auf der Rennstrecke im belgischen Zolder hätten Kleinigkeiten entschieden. "Wir haben selbstverschuldet wichtige Sekunden liegengelassen, vor allem beim Fahrerwechsel", sagt der 30-Jährige gebürtige Wiesauer, der jetzt in Altenstadt/WN zu Hause ist.

"Wir haben selbstverschuldet wichtige Sekunden liegengelassen, vor allem beim Fahrerwechsel." Zitat: Dominik Schraml
von Armin Eger Kontakt Profil

Ein Problem sei auch, dass der Porsche, mit dem er und Rudolf Schulte unterwegs sind, schon drei Jahre auf dem Buckel hat. "Mercedes, Audi oder BMW sind mit den neuesten Autos am Start", weiß Schraml. "Die haben weit über 100 PS mehr."

Er und Schulte fahren in der Pro-AM-Serie, also ein Profi und ein Amateur, in einem Auto. 44 Starter wollten in Zolder auf das Podest. Am Freitag war Freies Training, am Samstag das Qualifying, am Sonntag die beiden Läufe. Einmal begann der Profi, also Schraml, und nach 25 bis 35 Minuten übernahm der Amateur (Schulte). Beim zweiten Rennen ist es umgekehrt. Gefahren wird insgesamt eine Stunde.

"90 Sekunden beträgt die Mindeststandzeit beim Boxenstopp mit Fahrerwechsel. Hier müssen wir noch arbeiten, dass wir besser werden. Aber das muss sich alles noch einspielen", sagt Schraml. Das Level sei in der Serie extrem hoch.

Bereits am 5. und 6. Mai haben die Fahrer von Schwede Motorsport mit Schraml/Schulte und dem zweiten Team Philipp Bethke/Marc Basseng in Brands Hatch in England Gelegenheit, weitere Punkte für die Serie zu sammeln.

"Aber es wird dort nicht einfach für uns", so der 30-Jährige. "Es gibt keinen Testtag und wir haben, weil wir das erste Mal dort sind, keinerlei Daten, wie Dämpfer- oder Flügeleinstellungen. Auch für unseren Porsche ist die Bergauf-Bergab-Strecke nicht optimal, da wir doch etliche PS weniger haben als die neuen Fahrzeuge." Aber von vorneherein klein beigeben kommt für Schraml nicht in Frage. "Wir kämpfen um jeden Platz."

Wir haben selbstverschuldet wichtige Sekunden liegengelassen, vor allem beim Fahrerwechsel.Dominik Schraml

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