03.12.2017 - 20:00 Uhr
Altenstadt an der WaldnaabOberpfalz

Zwei Ehrenamtliche erhalten das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten Auszeichnung für hohes Engagement

Landrat Andreas Meier (links) verleiht das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten an Gerda Rupprecht und Gerhard Beck (Vierter von rechts). Bild: pdtr
von Redaktion OnetzProfil

Neustadt/WN. Im Dienstzimmer von Landrat Andreas Meier erhielten zwei Ehrenamtliche das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten. Diese Auszeichnung bekommen nur Menschen, die viele Jahren ihre Zeit, finanzielle Mittel, aber vor allem viel Herzblut für das Ehrenamt geben.

"Heute ist der Namenstag des Apostels Andreas. Es ist mir eine große Freude, an diesem besonderen Tag, zwei besondere Menschen ehren zu dürfen", erklärte Landrat Meier. Gerade Ehrenamtliche würden die Region so besonders machen und gleichzeitig eine wichtige Vorbildfunktion erfüllen. Deshalb sei dieses Ehrenzeichen so wichtig. "Für viele Menschen ist die gute und kostenlose Vereinsarbeit selbstverständlich geworden. Der große Einsatz der zwei Ehrengäste ist aber alles andere als selbstverständlich. Dafür wollen wir uns heute bedanken."

Die erste Ehrennadel übergab der Landrat an Gerda Rupprecht aus Eschenbach. Trotz ihrer nicht einfachen familiäreren Situation, mit zwei erwachsenen behinderten Söhnen, habe sie ihre Freizeit für das Wohl ihrer Mitbürger eingesetzt. Schon seit 1979 sei sie für den Katholischen Frauenbund tätig und habe sich nebenher vielfältig für den guten Zweck engagiert. Ihre Arbeit sei seither dem VdK-Ortsverband Eschenbach, dem Pfarrgemeinderat, dem Seniorenclub Eschenbach und auch dem Stadtrat Eschenbach zugute gekommen. Gerade auch für Senioren habe sie sich mit persönlicher Betreuung, Besorgungen oder einfach nur zum Reden oder Vorlesen eingesetzt.

Geehrt wurde auch Gerhard Beck aus Altenstadt/WN. Nicht nur sein langjähriger Einsatz als Trainer und Platzwart des Sportvereins Altenstadt/WN, sondern vor allem die Verdienste bei der schlesischen Landsmannschaft seien hervorzuheben. Schon 1992 habe er Spendenaktionen organisiert und in über 150 Fahrten die Erlöse mit seinem privaten Fahrzeug nach Polen gebracht. So erhielten notleidende Deutsche in Polen Lebensmittel, Kleidung, Schulbücher und vieles dringend Benötigte mehr. Bis heute sei die Verbundenheit mit seiner ehemaligen Heimat Petersdorf im Riesengebirge ein wichtiger Teil seiner Arbeit. So würde er die schlesische Geschichte am Leben halten. Er schreibt Artikel für die "Schlesische Bergwacht" und präsentiert die "Schlesier-Montage" der schlesischen Landsmannschaft mit viel Liebe und Detail.

"Meine Frau hat diese Auszeichnung auch bekommen. Sie ist nicht mehr unter uns, schaut aber sicher stolz auf uns herab", meinte Beck.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.