29.09.2017 - 18:24 Uhr
Oberpfalz

Auf der Michaeli-Dult da glühen die Besen

Da glühen die Besen - Dienstag und Mittwoch Canstatter Wasen in Stuttgart, Donnerstagabend auf der Bühne im Festzelt der Amberger Michaeli-Dult, Freitag in Bingen am Rhein, heute im schweizerischen Aargau, am Montag in Wiesbaden und ab Dienstag wieder Canstatter Wasen - über Mangel an Beschäftigung brauchen die Isartaler Hexen nicht zu klagen. Routiniert spulten sie nach der Begrüßung durch Festwirt Josef Hirsch zum Tag der Betriebe und Behörden ihr dreigeteiltes Programm ab. Im Jahr 2000 gegründet, war die achtköpfige Frauenformation bereits zum 16. Mal zu Gast an der Vils. Und erneut holten sie aus ihrem breitgefächerten Repertoire alles an Stimmungshits raus, was das Publikum zumindest in den ersten Reihen auf Tische und Bänke steigen (Bild) und mitsingen ließ. Da wurde Wenke Myrrhes knallrotes Gummiboot aufgepumpt, die Suche der Puhdys nach den Eisbären wiederbelebt und auch Hubert von Goiserns Brenna tuats guat kam am Donnerstag zu seinen Dult-Ehren. In der Schunkelrunde ging's unter anderem an den Tresen von Peter Alexanders Kleiner Kneipe und bei Hey Jude wurden Erinnerungen an die Beatles wach. Kurzum: Die Hexen haben's immer noch drauf. Nicht mehr lange allerdings: Denn Ende 2018 ist Schluss. Bandchefin Ulla Vater will sich nach über 40 Jahren Bühnenleben von den Brettern der Musikwelt verabschieden. Bis dahin rocken die acht Frauen freilich noch bei etlichen Festen mit ihren Auftritten ab, voran Frontfrau "Susal" Franz (links), mit ihrer tiefen Stimme sowie am Keyboard, auf der Steirischen oder am Sax. Vielleicht auch noch einmal in Amberg. Bild: Hartl

von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

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